|
11 wichtige Artikel und Kommentare 1. taz-Interview mit Frau Kulawik ("In Schweden werden auch die Eltern erzogen", http://www.taz.de/pt/2006/10/26/a0162.1/text). Nach ihr gibt es in Deutschland nur Familien aus Frankensteins Gruselkabinett: Entweder lassen sie ihre Kinder im Kühlschank sterben oder Mami und Papi überbehüten sie als vermeintlich Hochbegabte (die Tests haben sie selbst gefälscht) im schall- und blickdichten Eltern(glas)haus.
2. taz-Interview mit Prof. Hurrelmann (Laborschule Bielefeld), dem einzigen Erziehungswissenschaftler, der öffentlich Schulzwang fordert ("Notfalls mit Polizei", http://www.taz.de/pt/2006/10/28/a0208.1/text). Zitat: "Solche Angebote allein auf Freiwilligkeit basieren zu lassen, klappt in Deutschland nicht. Hier gibt es ein starkes Misstrauen gegenüber staatlichen Angeboten. Sie werden leicht mit Überwachung und Obrigkeitsstaat assoziiert." Aber obwohl Deutschland (durch z.B. 2 Diktaturen noch innerhalb der letzten 70 Jahre) so vorbelastet ist und mancherorts gesteigertes Misstrauen gegenüber staatlicher Bevormundung besteht, werden nach Hurrelmann freiwillige Ganztagsangebote wie bei normalen Europäern nicht reichen?
3. Die Entmachtung der Familie - Steht hinter der sozialen Haltung des Staates, Krippenplätze für werktätige Mütter zur Verfügung zu stellen, eine ganz andere Absicht - nämlich das Bestreben, das Kind zum Staatseigentum zu machen? 4. Der Schwede Jan-Olaf Gustavsson schreibt über sein Land: "Wie Kindertagesstätten eine Nation zerstören können". 5. Laut Max-Planck-Institut ist bundesweit an 16 Prozent der Hauptschulen Unterricht überhaupt nicht mehr möglich. ("Rütli-Schule ist überall", http://www.taz.de/pt/2006/10/30/a0086.1/text) Die fünf Artikel beweisen, wohin staatlich dominierte Betreuung und Bildung, ob in Schweden oder bei uns, führen kann und wird. Aber Kinder haben ein Recht auf Bildung und verdienen nicht stattdessen den Zwang zu Massenveranstaltungen wie "Kita" oder "Ganztagschule". Für das Recht auf Bildung (und Erziehung) darf der Staat nur dann eingreifen, falls Eltern in ihrer natureigenen Verantwortung partout versagen sollten. 6. Konrad Adam formuliert es in einer Kolumne bei Welt so: Der Staat "macht die Eltern zu Arbeitsmaschinen und verwaltet die lästigen Kinder am liebsten selbst. Das ist erstens falsch und zweitens funktioniert es nicht" ("Der Staat hat die Eltern entrechtet, http://www.welt.de/data/2006/10/20/1078094.html) 7. Jan Edel, Vorsitzender des Vereins "Schulbildung in Familieninitiative" schreibt: "Verstaatlichung heißt, das Volk zu verblöden, seelisch zu verarmen und dumm aussterben zu lassen" ( "Zwangsbetreuung im Gleichheitswahn"). 8. Schule auf Biegen und Brechen erschien am 16.10.2006 unter www.liberty.li 9. "Lernbindung - statt alle Schulen unter ein Dach" 10. "Warum Kinder am besten mit Gefühl lernen" Die Welt am 2.11.2007 11. Krippenspiele in Zwangsjacke von Jan Edel |
Empfehlung und Link zum Familiennetzwerk: www.familie-ist-zukunft.de