| Die Hartnäckigkeit der Schulbehörden:
„e. o. plauen" hieß eigentlich Erich Ohser. Er wurde 1903 geboren, machte zunächst eine Schlosserlehre und studierte dann an der Akademie für Graphische Künste in Leipzig. Er war mit Erich Kästner befreundet und illustrierte unter anderem mehrere Bücher von ihm. 1931 wurde sein Sohn Christian geboren. „Der ,Vater' hat viel von Ohsers Vater, der ,Sohn' viel von Christian", schrieb Kurt Kusenberg einmal, „und alle beide haben viel von Ohser..."
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten bekam Ohser wegen seiner politischen Zeichnungen Berufsverbot. Selbst diese Bildergeschichten konnte er in den Jahren 1935/36 nur unter Pseudonym veröffentlichen. Ab 1940 brachte er wieder politische Karikaturen heraus, wurde denunziert und verhaftet. Am 5. April 1944, dem Tag vor seiner Verhandlung vor dem berüchtigten Volksgerichtshof, beging Erich Ohser in seiner Gefängniszelle Selbstmord.
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Schule mit System:

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