Warum "Schulfreies Lernen in Familien"?

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Von Jan Edel

Homeschooling und die praktizierenden Familien werden in Deutschland in beispielloser Weise kriminalisiert und diskriminiert. Anders als zum Beispiel bei der Wehrdienstverweigerung oder beim verbotenen Schwangerschaftsabbruch, der straffrei ausgeht, werden die betroffenen Familien nicht einmal geduldet, obwohl es viele gute Gründe für schulfreie Formen des Lernens geben kann. Die Forderung nach Unabhängigkeit von staatlichen Vorgaben beim „Wie“ und „Wo“ der Bildung hat neben dem Unrecht der Strafverfolgung folgende, leicht nachzuvollziehende Argumentationslinien:

 

1. Die Bildung in Deutschland

Es gehört sich nicht, die öffentlichen deutschen Schulen schlecht zu machen. Für die meisten Heranwachsenden sind sie nach wie vor die einzige Möglichkeit zu angemessener Bildung zu kommen. Jedoch sind ihre Strukturen nicht zeitgemäß, verstaatlicht, wettbewerbslos und ohne Qualitätssicherung. Die in ihnen gewonnen Bildung ist in vielen Bereichen nicht so vorbildlich, als dass alternative, institutionsfreie, natürliche Lernformen gesetzlich verhindert werden dürften.

Weder die schwarze noch die darauffolgende rote Schulpädagogik vermochte es, jedem Kind mit seinem Lerntypus gerecht zu werden und optimale Chancen zu bieten. Unbekannte Lernformen, die aber in anderen Ländern in allen Bereichen der Bildung Erfolg nachweisen können, hier per se verbieten zu wollen, kann nur ideologische Verblendung sein. Wir brauchen ein gesellschaftliches Signal, nach dem sich Schulen wieder ausschließlich an den Kindern ausrichten müssten. Das staatlich dominierte und zentral gelenkte Schulsystem, das in den letzten Jahrzehnten akademisch wie soziokulturell immer augenscheinlicher versagt hat, muss dringend entstaatlicht, dereguliert und ausdifferenziert werden. Zusätzlich werden rein private Alterna-tiven wie durch Fernlernen, Alternativschulen und Homeschooling benötigt, ohne die praktische und auch soziale Elementarbildung immer unpersönlicher und dadurch im Extremfall sogar verunmöglicht wird. In dem auf Schulen reduzierten Bildungssystem leidet die sogenannte „Passung“. Qualität und Anreiz bei den eigentlichen Zielen der Bildung bleiben in der Massenbeschulung einer Massengesellschaft auf der Strecke. Kreativität, Querdenken, Phantasie oder Individualität werden oft vernachlässigt. Die Forschung und Verbesserung im Bereich neuer (ursprünglicher) Lernformen wird in weltweit beispielloser Weise verhindert. Die Regierungen beliebig anderer Länder haben die Zusammenhänge freier Bildung längst verstanden und fahren nun neben nachhaltiger Bildung finanzielle und sozioökonomische Erfolge damit ein.

  

2. Menschen- und Familienrechte

Der freie Bildungserwerb ist ein von den Naturrechten abgeleitetes Menschenrecht. Seine Bestimmung obliegt keineswegs einer herrschenden Klasse, weder einem noch so fürsorglichen Sozial- und Wohlfahrtsstaat, noch dem Mutwillen einer Mehrheit.

Wer hat je bewiesen, dass Lernen in Angst und Konkurrenz kindgerecht ist oder gar Erfolg hat? Die Zwangsschulsysteme der DDR, der BRD oder des heutigen Deutschlands (damit meine ich Schulbesuch, der mit Maßnahmen wie Zwangszuführung, Pfändungen oder Sorgerechtsentzügen erzwungen wird) sind weder sozial, noch rühmlich, noch sinnvoll. Nur: Sie sind weltweit einzigartig!

In Anbetracht zunehmender Schulprobleme und häufiger zu beobachtender Schulangst darf das Gesetz Eltern, die ihre Kinder nicht in die vorgeschriebene Schule vermitteln können oder keine ihnen bezahlbare, erreichbare oder passende Schulalternative finden, nicht die Türen zu ganz individuellen Lösungen verschließen.

Lernen ohne Gewalt und Zwangsanstalt, wenn sie als solche empfunden wird, ist Menschenrecht, wie die norwegische Bildungsministerin Kristin Clemet verteidigt und das staatlich uneingeschränkte Recht bei der Bestimmung der Bildung ist das fundamentale Recht von Eltern, wie die britische Bildungsaufsicht deutschen Einwanderern kürzlich beipflichtete. Die politische Einmischung und staatliche Bildungshoheit für Minderjährige in Deutschland ist eine massive Rechtsbeugung, die durch nichts zu rechtfertigen ist und mittlerweile international mit großer Sorge bestaunt wird.

 

 3. Kompetenz für Kinder

Mit Homeschooling einiger  Weniger entsteht noch keine Gesellschaft der Freien und Vertrauenden, aber es ist der Ansatz des Vorbilds, die Gesellschaft wieder in das Nachdenken, in Initiative und in Aufbruch zu versetzen.

Die soziale Sorge (und dann Bevormundung) des Staates gegenüber Familien muss in Grenzen gewiesen werden, um wieder Selbsthilfemechanismen und gesellschaftliche Belebung auszulösen. Die Gesellschaft und ihr Wohl geht schließlich aus dem Willen von Eltern hervor. Und die Hochachtung vor diesem Willen darf sich nicht nach der Zeugung oder Geburt von Kindern auf ein paar Steuervergünstigungen beschränken. Aber solange sich Eltern in Deutschland immer für dumm und inkompetent verkaufen lassen, wird sich nichts Wesentliches ändern.

Schon aus volkswirtschaftlichen Gründen sollen Kinder in erster Linie verantwortliche Eltern werden können, und nicht Sozialhilfeempfänger in x-ter Generation. Um eigenverantwortliche Bürger und fürsorgliche Eltern zu werden, müssen sie Familien- und Erziehungskompetenz erwerben, die sie in so manchem Elternhaus heute nicht mehr erhalten. Woher nun nehmen? Im Schulwesen wurde dieser elementare Aspekt der Bildung völlig aus dem Blickwinkel verdrängt und so wachsen immer mehr Bürger heran, die sich mit eigenen Kindern hoffnungslos überfordert fühlen werden oder sie sich gar nicht erst zutrauen. Ein Teufelskreis. Das Lernen und Aufwachsen in Familienverbänden (Homeschooling) dagegen bietet hier einen genialen gesellschaftlichen Vorteil als weiteren, positiven Nebeneffekt - wenigstens für die damit zum Vorbild Wer-denden.

Auch bei elementarer Bildung geht es Eltern nicht um die Abschaffung einer selbstverständlichen Verpflichtung oder um die Ablehnung staatlicher Aufsicht. Im Gegenteil: Die Verantwortung für die Entwicklung unserer Kinder soll nicht länger anonym in fremde, staatliche Hände verlagert werden. Selbst Erziehungsdefizite sind ja die Folge daraus, dass sich Eltern bald nach der Geburt ihrer Kinder leichtfertig und gerne auf staatliche Institutionen verlassen und die Zöglinge viel zu früh zu ausschließlich Gleichaltrigen „entbinden“. Aber Eltern müssen, da wo sie leben, spüren können, wie sehr sie selbst für ihre Kinder verantwortlich sind und auch in der Schulzeit bleiben. Es darf nicht länger ignoriert werden, wie elementar Annahme, persönliche Zuwendung, Bestätigung und Erfolg in der Familie zur Persönlichkeitsentfaltung von Kindern sind.

Davon kann allerdings nicht viel übrig bleiben, wenn Eltern gesellschaftlich gezwungen werden, vormittags ihre Kinder hastig zu den verschiedenen Institutionen herumzufahren, sie nachmittags wie selbstverständlich dahingehend zu quälen, dass es am nächsten Tag so aussieht, die Kinder hätten etwas gelernt und ihnen am Ende des Tages nur einzureden bleibt, es sei das Beste für sie. Und der Preis für die schulische Sozialisation ist nicht unbedingt eine glänzende Karriere, sondern für viele nur das seelische Leid aus Schulangst und Mobbing mit manchmal lebenslangen Folgeschäden.

Ökonomie und Kostenfaktoren

Ganz profan hätte die Zulassung von Home Education wirtschaftliche Vorteile. Durch die Entlastung der Schulen wird auch der Steuerzahler entlastet. Durch mehr Eigenverantwortung der Bürger kann staatlicher Aufwand für Beamte und Verwaltung gespart werden. Benachteiligte Kinder, z.B. die ohne fürsorgliche Eltern, könnten im System des Gießkannenprinzips mehr von der staatlichen Fürsorge abbekommen.

Fest steht, dass unser Land neben sozialer Subsidiarität auch dringend auf das Engagement der Eltern im Bereich schulfreier Bildung angewiesen ist. Ähnlich wie soziale Subsidiarität wird auch Bürgerinitiative am Bildungsrecht unserer Kinder der Gesellschaft insgesamt gut tun. Immer werden wir in unseren vielfältigen ökonomischen Zwängen auf ganz privaten Einsatz, gerade im Bereich der Bildung, angewiesen sein. Die Zahlen privater Ausgaben und Kosten für Nachhilfeunterricht und Lernstudios verdeutlichen dies eindrucksvoll, auch wenn diese Art der Aufholförderung keine Primärbildung bedeutet.

Aber mit vollständig privater Bildung wird auch die soziale Gerechtigkeit gesteigert, weil Privatschulen schließlich oft nur Privilegierten zur Verfügung stehen und selten den Kindern mit mehreren Geschwistern. Im Ausland wird daher von der Eliteschule des kleinen Mannes geredet, wenn es um Homeschooling geht. Sozial benachteiligte Schüler profitieren in engagierten Familien von traumhaften Betreuungsschlüsseln. Kinder profitieren durch persönliche und individuelle Lebens- und Lernbedingungen. Sie können eigenmotiviert und mit lebendigem Interesse bessere Ergebnisse erreichen und kosten den Staat dabei ganz nebenbei kein Steuergeld, weder zur Schulzeit noch durch später eventuelle soziale Leistungen, die andersherum ohne Selbstständigkeit von Anfang an und durch einen selbstverständlich gewordenen Absicherungs- und Versorgungsanspruch an den Staat schnell notwendig werden.

Neben gesunder Eigendynamik und Selbsthilfefähigkeit bringt Eigenverantwortung für Bildung ohne Schule auch einen weiteren gesellschaftlichen Vorteil: Politisches Entgegenkommen bei den Lebensentwürfen der ins total flexible Arbeitsleben eingespannten Leistungsträger vermag auch generell die Entscheidung für Kinder in solch einer Welt positiv zu beeinflussen. Soll heißen: Mehr Akademikerkinder durch flexiblere und mobilere Möglichkeiten der Bildung. Wenn man bedenkt, dass die öffentlichen Schulen ökonomisch längst damit überfordert sind, angemessen individuelle Bildung auch nur für benachteiligte Kinder anzubieten, wird klar, dass die Entlastung des Schulsystem durch private Initiativen Freiräume auch im staatlichen Umlagesystem bietet.

Ein weiterer Aspekt ist ein neuer Markt für deutschsprachige Lernmittel, Bücher und Dienstleistungen, der im englischsprachigen Bereich bereits zu einem gigantischen Wirtschaftsfaktor geworden ist. Viele neue Jobs, Dienstleistungen und Umsätze tun sich auf, wenn sich der Staat zurücknimmt und privater Wettbewerb wie in anderen Ländern entstehen kann. Der Bund, die Länder und Kommunen verdienen dabei mit, z.B. durch Steuereinnahmen, Porto für Fernschulmaterialien oder durch Eintrittspreise für Museen, Büchereien und andere öffentliche Einrichtungen, die auf einmal gerne und rund um die Uhr in Anspruch genommen würden.

Verständliche, aber nicht nachvollziehbare Einwände

Mit der Entlassung unserer Kinder in das Schulsystem verabschieden sich viele Eltern ganz selbstverständlich aus ihrer Verantwortung für eine gute Bildung ihres Nachwuchses. Indem aber Kinder zeitweise oder länger, jedoch bewusst aus dem öffentlichen Schulsystem herausgenommen werden, distanzieren und verabschieden sich ihre Eltern keineswegs aus dem Bildungswesen, wie manchmal befürchtet wird. Auch das staatliche Schulwesen wird als Grundversorgung nicht abgelehnt. Die durchgängig sehr verantwortlichen Eltern entziehen sich auch nicht der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, wenn sie sich in erster Linie für Ihre leiblichen Kinder einsetzen und nicht für das Kollektiv in der Schule. Wie könnten Sie sich in der Schule engagieren, wenn es ihnen doch in erster Linie um Bildung und gute Schulabschlüsse ihrer eigenen Kinder geht?

Unser Schulsystem war mit Einführung der Schulpflicht für das allgemeine Bildungsniveau lange Zeit gut geeignet und ist es in der Regel noch heute. Al-lerdings setzt der Maßstab vor fast 100 Jahren an, als es übrigens noch genü-gend Alternativen zum Schulbesuch gab. Für das gesellschaftlich geeignete Optimum konnte lange Zeit über die Nachteile des pauschalen, ökonomisch begrenzten Ansatzes hinweggesehen werden. Heute kehrt sich die Bilanz aus Erfolg und empfundenem Leid für immer mehr Schüler wieder um. Die Defizite, die unbestreitbar bestehen und die hier sicher nicht aufgezählt werden müs-sen, werden durch die immer lauter befürchtete Chancenverhinderung und Selektion im deutschen Zwangsschulsystem schwerwiegender. Weltweit gibt es schulfreie Bildungsalternativen für Kinder, nur hierzulande nicht. Seit 60 Jahren hat sich für Kinder außer den stetig gestiegenen Anforderungen und dem damit verbundenen Stress nichts wirklich verändert. Man debattierte immer nur über das Lehren und fängt erst seit der Veröffentlichung internationaler Studien langsam an, über das Lernen aus Sicht der Kinder (Mathetik) nachzudenken.

Der Aspekt der Freiheit und der Menschenrechte, der fundamentalen Rechte von Eltern (wie es kürzlich britische Behörden in Anbetracht deutscher Schulzwangsmaßnahmen ausdrückten), spielte weltweit die bahnbrechende Rolle für den Durchbruch der ‚Home Education’. Heute kommen die nachgewiesenen ökonomischen Gründe verbesserter Bildung ohne Masseninstitutionen ergänzend und zur Entspannung der Staatsorgane hinzu.

Ich denke, wir brauchen in Deutschland einen Paradigmenwechsel für neues, selbstbestimmtes Lernen in Hauptverantwortung der Jugendlichen und der Kindeseltern - an allen Lernorten. So ist es weltweit Realität. „Bildungsferne Schichten“ erhalten so Vorbild und Anreiz. Letztlich mehr Chancengerechtigkeit ist die hierzulande verblüffende Konsequenz der freien Schulwahl in verbessertem Wettbewerb der Instanzen. Selbst der verschwindend geringe Prozentsatz der Homeschooler profitiert und lässt andere davon profitieren, weil man ungezwungen, frei und sozial miteinander umgeht und sich gegenseitig hilft. Lernorte sollen auch Orte sozialen Lernens sein, was man ja von so mancher Schulanstalt nicht mehr behaupten kann. Eltern darf die Fähigkeit zu sozialer Erziehung nicht mit dem Hinweis auf Einzelfälle oder pauschal auf die Ränder der Gesellschaft abgesprochen werden. Gerade Eltern von Homeschoolern beschäftigen sich intensiv mit der Bildung ihrer Kinder und tragen hohe soziale Kompetenz. Andere trauen sich unkonventionelle Lernkonzepte gar nicht zu. Die Vielfalt, die das Leben im Austausch mit vielen Menschen verschiedenen Alters bietet, kann auch Homeschooling attraktiv für so manches Kind machen. Die verschiedenen Formen freien Lernens schließen Kooperationen mit Schulen und anderen Familien ja nicht aus, wie einem durch Gegner gerne weis gemacht wird. Solange jedenfalls das Gleichaltrigenmilieu der Schule keine wirkliche Vielfalt gesellschaftlichen Lebens bietet und solange Homeschooling nicht mit Isolation in der Einzelkindfamilie gleichgesetzt ist, bleibt Homeschooling wie in anderen Ländern eine ernstzunehmende Bildungsalternative, die nicht mit dem lapidaren Hinweis auf ein Schulgesetz unterdrückt werden darf. Letztlich muss es darum gehen, nicht pauschal schulfreie Bildung zu verhindern, sondern allenfalls möglichen Missbrauch.

Man muss sich befreien von der vernagelten Meinung, dass nur der erzwungene Schulbesuch für alle Kinder schon das höchste Ziel der Bildung ist. Der differenzierte Blick aus dem Blickwinkel von Kindern ist notwendig, genau wie für das Bildungswesen eines Landes allgemein. Alle Befürchtungen und Vorbehalte, insbesondere die der entstehenden Parallelwelten oder der sozialen Isolation, sind unbewiesene Vermutungen und können zumindest an den real existierenden Homeschool-Familien in keiner Weise nachvollzogen werden.

Gewählte Politiker als Gesichter des Staates möchten also bitte die Wünsche der Bürger versuchen politisch umzusetzen und nicht ihre persönlichen Befürchtungen vorherrschen lassen. Gilt etwa für Homeschooling, dass die Rechte anderer Bürger dadurch eingeschränkt werden oder gibt es gar den Wunsch anderer Bürger, die Kinder aller Nachbarn in eine bestimmte Schule zu zwingen? Die Gründe der Verhinderung dieses offenen Bildungsansatzes müssen also rein ideologischer Natur sein, die sich ein Rechte gewährender Staat anzuführen nicht erlauben darf. Es muss eine besondere Form deutscher Mentalität und Ideologie sein, die der Erweiterung der Schulpflicht durch Homeschooling noch mehr Widerstand entgegenbringt als bei der Ergänzung der Wehrpflicht durch die Möglichkeiten von Zivildienst im letzten Jahrhundert.

Erste politische Schritte zur Befreiung der Bildung wären zunächst die Überwindung des Schulzwangs. Lernen muss grundsätzlich unabhängig von der Anwesenheit in einer Schule oder von fremdverordneten Lehrkräften möglich werden. Weitere richtige Schritte wären dann die großzügige Zulassung von kleinen Privat- und Fernschulen, die gleichermaßen umlagebegünstigt würden und die Einführung von Qualitätsmaßzahlen, die auch zu belebender Konkurrenz unter den öffentlichen Bildungseinrichtungen führte.

 

© Jan Edel im April 2007