Kurzinfo: Schulfreie Bildung | |
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Ausgabe: #22 Liebe Leser, hoch verehrte Eltern und Interessierte, hier sind wieder relevante Berichte, Infos und Links der letzen
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25.04.2008 |
Ermächtigungsgesetz?! |
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Der Wolf im Schafspelz Hier also noch das o.g. Fax von Schulbildung in Familieninitiative e.V.: Sehr geehrte ... , Hinter seiner Tarnung soll das Gesetz letztlich die staatliche Gemeinschaft über die Erziehungshoheit von Eltern stellen. Dazu wird den Eltern schlicht die Deutungshoheit des Kindeswohls entzogen und auch der relativen Objektivität eines unabhängigen medizinischen Gutachtens. Nur ein Zitat als Beispiel: Mit dieser massiven Aufweichung für Deutungskompetenz ist u.U. allein
der Dame vom Jugendamt, üblicherweise sozialpädagogisch vorgebildet, die
Macht gegeben, willkürlich elterliches Sorgerecht zu entziehen. Im
Extremfall dürfte nach diesem neuen Gesetz auch ein Kind ohne die
Einschätzung und den Willen der Eltern in den Kindergarten gezwungen
werden, wenn beispielsweise ein Nachbar diesen Wunsch anzeigt und dazu
einen Pädagogen für ein entsprechendes Gutachten findet. In Zukunft ist kein "elterliches Versagen" mehr erforderlich, damit der Staat aktiv in die Erziehung eingreifen kann. Es reicht, wenn ein Jugendamtmitarbeiter findet, dass das Kind (bereits im ersten Lebensjahr!) in einer öffentlichen Einrichtung "besser gefördert" werden kann. Damit bekommt der Staat die Deutungshoheit darüber, wie Eltern Kinder erziehen und fördern sollen. Die Eltern (also das Volk als Souverän) sind nicht mehr eigenverantwortlich, während Vertreter des Staates darauf schauen, dass sie ihre Rechte und Pflichten wahrnehmen. Sondern der Staat legt vom Zeitpunkt der Geburt an fest, in welcher Weise sie das tun und wie das Kind optimal zu fördern ist. Dies ist eine Umkehr des gesamten Rechts- und Staatsverständnisses, und es öffnet immer massiveren und detaillierteren staatlichen Eingriffen in das Familienleben Tor und Tür. Natürlich wird dies in der Öffentlichkeit so dargestellt, als ginge es nur um ein paar versagende Eltern aus asozialem Milieu und als sei diese Änderung notwendig, um Kinderleben zu retten. Dafür würde aber, wie oben angedeutet, eine Umsetzung der vorhandenen Gesetze vollkommen ausreichen. Das neue Gesetz ginge unseres Erachtens erheblich zu weit.
Vielmehr ist gesetzlich bereits heute weit mehr möglich, als umgesetzt
wird. Den Beweis verrät der neue Entwurf sogar selbst: "In der Praxis wird
die Vielfalt der möglichen Eingriffsmaßnahmen kaum genutzt." (2. Satz
unter 2b i.o.g. Drucksache) |
Interessante Links |
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Kindergärten, Schulen, Unis Flucht aus Deutschland - Alles wegen der Schulpflicht Reportage auf Seite 4 The German Link (Deutschsprachige Zeitung für London und GB) im April Leitartikel Eltern als Schulverweigerer - Chancengleichheit Quelle: WAZ Presseportal am 22.04.2008 (mit Emailadresse für Feedback) Frage und Antwort an Dr. Rainer Stinner (MdB) zu Homeschooling Hallo Herr Stinner, in Deutschland liegt die Bildung der Kinder komplett in Staates Hand (das gilt auch für Privatschulen und deren Curricula, dort teilweise sogar verschärft). Ich finde das sehr bedenklich, dass die Politik auch die Schulen betreibt und sozusagen ihre späteren Wähler selber ausbildet. ... Quelle: hier im Abgeordnetenwatch.de Bürokratieabbau Schulen ohne Lehrer Schulen ohne Lehrer? Was in den Weiten Australiens oder der finnischen Tundra schon üblich ist, könnte bald auch in den dünn besiedelten Regionen Brandenburgs Einzug halten: das Lernen per Videokonferenz, „distance learning“. Jetzt hat das Amt Schlieben (Elbe-Elster) um Erlaubnis für diese ungewöhnliche Form der Wissensvermittlung beim Bildungsministerium angefragt. ... Quelle: Märkische Allgemeine am 17.04.2008 Privatschulen Das Geschäft mit der Bildung Wer es sich leisten kann, schickt sein Kind auf private Grundschulen und Gymnasien. Erfüllt sich die Hoffnung, dass sie besser sind als die staatlichen? Quelle: Focus Schule am 20.04.2008 |
Literatur |
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Reichmann, Ulrich: Rezension von "Ladenthin, Volker; Fischer, Ralph (Hg.): Homeschooling – Tradition und Perspektive. Würzburg 2006." In: engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule (2008). Heft 1. S.73-76. (ISSN 0723-3507) The Underground History of American
EducationJohn Taylor Gatto A Schoolteacher's Intimate Investigation Into The Problem Of Modern Schooling COMPLETE AND UNEXPURGATED! When have you seen notices like these for AN EDUCATION BOOK? "A work of breathtaking scholarship and encyclopedic scope." - Adam
Robinson, Co-founder, The Princeton Review, |
Familien und Kinderq |
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Leitartikel: Gesetz zum Kinderschutz morgen im
Bundestag Vater Staat entmachtet die Eltern Der Bundestag trifft heute eine fatale Entscheidung: Mit der Stärkung des Kindeswohls werden die Rechte von Müttern und Vätern ausgehebelt Quelle: DT vom 24.04.2008 Das Jugendamt ist überall Brauchen Kinder wirklich eigene Rechte? Natürlich brauchen sie sie. Denn im Gegensatz zu Erwachsenen sind sie nicht in der Lage, selbstständig über ihr Schicksal zu entscheiden. Quelle: Tagesspiegel am 23.04.2008 (Mit tollen Kommentaren) Seelische Verwahrlosung – die hilflose Eltern-Generation Eltern heute: Hilflosigkeit im Umgang mit den Kindern – Fehlende Werte und Egomanie statt Nachhaltigkeit (Eine Analyse, die den Nagel auf den Kopf trifft) Quelle: Epoch Times:: Online am 21.04.2008 Wichtiges Interview zur Hintergrundanalyse Zypries will Kinder besser vor Misshandlung schützen Quelle: Die Welt am 19.04.2008 (mit vielen guten Kommentaren) In "Cicero": "Der Staat greift nach der Familie" Der Wirtschaftsphilosoph und Hochschullehrer Gerd Habermann sieht in Deutschland eine "Familienverstaatlichung" und Auflösung der Institution Ehe. In einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Politmagazins "Cicero" (Berlin) geht Habermann mit der Familienpolitik der Bundesregierung scharf ins Gericht. ... Quelle: Bericht über Cicero Interview in Pro-Medienmagazin am 18.04.2008 Wir ernten, was wir säen Kinder haben weder eine Lobby, noch ein Sprachrohr, weil das meiste, was über Kinder erzählt wird, von sogenannten Erwachsenen stammt. Wir werden von allen Seiten darüber informiert, wie gut die Krippenbetreung für Kleinkinder sei und wie vorteilhaft sich der Aufenthalt auf deren Entwicklung auswirke. Es ist unbestreitbar, dass die Kind-Mutter-Beziehung innerhalb der ersten drei Lebensjahre evident ist und sich entscheidend auf die emotionelle Reife des neuen Lebens auswirkt. Es ist aber das Ziel des Systems, die Kinder möglichst schnell von ihren Müttern zu trennen, um eben diese psychische Stabilität zu verhindern. Nur so lassen sich verwaltbare und leicht manipulierbare Menschen heranziehen. ... Quelle: http://www.land-apo.de/index1.htm |
Schul(system)versagen |
| LEHRERIN VOR GERICHT "Frau B. hat mich gehauen, und alle haben es gesehen!" Spiegel am 24.04.2008 Studie: Österreichs Jugend leidet unter Druck in der Schule Fast 50 Prozent der Befragten macht die Schule gegenwärtig überhaupt keinen Spaß Quelle: Der Standard.at am 23.04.2008 Wissenschaft, Forschung, Bildung Vernachlässigen Schulen behinderte Kinder? (openPR) - In letzter Zeit entnehmen wir den Medien, das Kinder vermehrt von ihren Eltern vernachlässigt werden. In den nun folgenden Fall werfe ich dies den Reinickendorfern Schulen und der Senbwf vor. Sicherlich fragt man sich, wie es zu solch einer Anschuldigung kommen konnte! ... Quelle: Pressemitteilung der Selbsthilfegruppe 3mal21=Down-Syndrom am 18.04.2008 Eltern am Rand des Nervenzusammenbruchs Elternschaft wird subjektiv als "zunehmend schwieriger zu bewältigende Gestaltungsaufgabe mit hohen Erwartungen" erlebt . In vielen Milieus führe dies zu "massiver Verunsicherung der Eltern". Die Elternschaft werde als so komplex und anspruchsvoll wahrgenommen, dass man dem eigenen Empfinden nach diesen hohen Ansprüchen kaum genügen könne. Die Erziehungsqualität betrachten viele der modernen Eltern "voller Selbstzweifel, verunsichert und empfinden sie als mit großen Defiziten". Dazu kommt das Gefühl vieler Eltern, dass Kinder in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens nicht wirklich willkommen sind. ... Quelle: Telepolis am 23.04.2008 |
Leserechos |
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1. Ich habe ein neunjähriges Kind und einen Laden, mit welchem ich unseren Lebensunterhalt bestreite. In diesem Laden verkaufe ich selbst designte Kleidung, die ich in Asien anfertigen lasse, weshalb ich mich beruflich zwei Monate im Ausland aufhalten muß. Trotz Ablehnung meines Antrages auf Freistellung des Kindes vom Unterricht in diesen zwei Monaten seitens des Schulamtes, habe ich Ida immer mit nach Asien genommen und dort selbst unterrichtet. Das Schulamt empfahl mir die Einweisung in ein Kinderheim in dieser Zeit, was ich natürlich nicht wollte. Nun sind bereits zwei Ordnungsstrafverfahren gegen mich anhängig und ich fühle mich extremen Existenzzwängen ausgeliefert. Einst lebte ich von Sozialhilfe und habe mir die Geschäftsidee vor fünf Jahren nur ausgedacht, damit ich meinen Kindern ein angemessenes Aufwachsen ermöglichen kann. Innerhalb von zwei Jahren entwickelte ich ein eigenes Markenzeichen für meine Kleidung und ich möchte diese Existenz auf keinen Fall wieder aufgeben und mich bei Hartz 4 anmelden. Deshalb frage ich Euch alle: Habt Ihr Kenntnis von ähnlichen Fällen? In denen die Eltern (in meinem Fall eine alleinerziehende Mutter) beruflich zweitweise im Ausland arbeiten muß und die Freistellung des Kindes vom Unterricht nicht genehmigt wird? Begründet wird die Ablehnung übrigens damit, daß Eltern Ihre Berufstätigkeit an der Schulpflicht der Kinder ausrichten müssen. Für Eure Hilfe bzw. Hinweise bin ich Euch schon im Voraus sehr dankbar. Angela Hoffmann aus Weimar/Thüringen
2. sehr geehrte damen und herren,
3. Hallo Jan! Ich habe jetzt für Freitag einen Termin
beim Direktor.
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Hinweis zu diesen Kurzinformationen |
| Alle diese Rundmails sind im Internet verfügbar und
können somit jederzeit nachgelesen werden: http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news21.htm http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news22.htm (diese Ausgabe) http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news23.htm (nächste Ausgabe) und so weiter. Die Nummer im Link ist die jeweilige Ausgabe dieser Informationen. |
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