Kurzinfo: Schulfreie Bildung

Ausgabe: #19

Liebe Leser, hoch verehrte Eltern und Interessierte,

hier kommen wieder Berichte, Infos und Links der letzen Woche.

Schöne Grüße,
Jan Edel

04.04.2008

 
 

Rechtsschutz für Kinder:
Dem Staat auf die Finger (sc)hauen

Was würden Sie sagen, wenn eines Tages Ihr 14-monatiges Kind in eine Ganztagseinrichtung verpflichtet würde, weil es immer noch nicht sprechen kann (oder mag)? Kindergartenpflicht, Vorschulpflicht, Sprachkurspflicht, Sozialmaßnahmenpflicht, Einschränkungen des Sorgerechts und der Aufenthaltsbestimmung, Kitapflicht, Pflicht zur Ganztagsschule oder Ganztagsbetreuung und vieles mehr soll nach dem ausgemachten Willen der Politik bald ohne weiteres möglich werden. Die Verantwortung haben dann nicht mehr Sie, sondern "ein Gesetz zur optimalen Kindesförderung" und derjenige, der demnach einen vermeintlichen Missstand in Ihrer Familie wähnt.
Die in der Regel kinderarmen Vertreter des Staates haben sich offen aufgemacht, die klassischen Familienkulturen weiter aufzulösen und ihnen ihre "sich wandelnden Wertenormen" aufzuprägen. Das jedenfalls legen verschiedene beauftragte Rechtsgutachten, Gesetzentwürfe und deren vorzeitige Erprobungen in der Praxis nahe, die von führenden Regierungspolitikern wie Frau Zypries und Frau v.d.Leyen ausgehen und massiv gepusht werden. Kaschiert und verschleiert werden diese Ziele mit Euphemismen wie z.B. der "Förderung der Familie" oder der "Optimalen Bildung nur in staatlichen Institutionen".
Gelegentlich werden wir auf Symptome dieser fatalen Polittrends aufmerksam gemacht, wie z.B. durch den FAZ-Artikel "Wegnehmen ist das Einfachste" vom 15.03.2008 auf S. 3.
Fast allein auf weiter Flur hat sich das Familiennetzwerk Deutschland angemessen kritisch gegen weitere Verstaatlichungen geäußert, z.B. per Pressemitteilung (Der Staat greift nach den Kindern).
Frau Zypries fühle sich immer sicherer und nehme kein Blatt mehr vor den Mund, so das Netzwerk. "Es ist auch nicht mehr von Migrantenkindern oder speziell belasteten Kindern die Rede.", wenn der Staat die Jugend durch die neuen Gesetze vorgeblich "optimal erziehen und schützen" wolle.
Bei den geplanten Gesetzesänderungen handelt es sich um die Novellierung des BGB §1666 (Sorgerecht) und ergänzend SGB VIII §24 ("Ein Kind, das das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege zu fördern ... Dieser fest definierte "Bedarf" m u s s jährlich ermittelt und umgesetzt werden".
In Verbindung mit der Novellierung des §1666 BGB (Wegfall der Eingriffsschwelle des elterlichen Versagens bei Kindeswohlgefährdung) und die explizite Nennung der Möglichkeit der Anordnung, Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen, durch das Familiengericht, kann nun recht einfach eine individuelle Kita-Pflicht ausgesprochen werden, sofern z.B. das Jugendamt durch "Nicht-Förderung" eine Gefährdung vermutet.

Verfassungsrechtlich, das wissen die Protagonisten, stehen eigentlich nur die jedem Bundesbürger garantierten Grundrechte Art. 1 bis 19 der seit langem angestrebten gesellschaftlichen Umbildung im Weg. Hierzu zählt insbesondere der Art. 6, nach dem grund- und menschenrechtlich immer und insbesondere nach den Erfahrungen des Dritten Reiches zunächst allein die Eltern die Rechte ihrer Kinder vertreten und der Staat nur als Surrogat fungiert.

Vermeintlich entgegenkommend wird allerdings trotzdem der Artikel 7 des Grundgesetzes angesehen, der ausgerechnet dem Staat oder zumindest der Schule mindestens gleichberechtigte Erziehungsverantwortung angedeihen lassen soll. Nur mit einem unabhängigen, also nicht von Eltern beauftragten Erziehungsrecht von Nichteltern wird landläufig dann auch die staatliche Schulpflicht legitimiert.

Diese und andere mit diesem Grundrecht verbundenen Irrtümer können am Wortlaut des Grundrechts leicht aufgedeckt werden, wie wir gleich sehen werden.

Über das Mittel einer immer weiter ausgedehnten Schulpflicht sehen Ideologen die einzig rechtliche Chance für den Staat, die Erziehungshoheit der Eltern anzugreifen und immer weiter auszuhöhlen.

Aus diesen Gründen sollte, am besten durch eine gut vorbereitete Sammel-Parade-Verfassungsklage, ein für alle Mal und unmissverständlich gezeigt werden, dass der Artikel 7 unseres höchsten Gesetzes Bürgerrechte und nicht Befugnisse eines Staatsapparates versichern.

Wer von den jungen Eltern, denen diese Grundrechte zugedacht sind, kennt diesen Artikel überhaupt noch genau? Hier ist er gleich:

Artikel 7 GG
(1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.
(2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen.
(3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.
(4) Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet. Private Schulen als Ersatz für öffentliche Schulen bedürfen der Genehmigung des Staates und unterstehen den Landesgesetzen. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die privaten Schulen in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkräfte nicht hinter den öffentlichen Schulen zurückstehen und eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert wird. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn die wirtschaftliche und rechtliche Stellung der Lehrkräfte nicht genügend gesichert ist.
(5) Eine private Volksschule ist nur zuzulassen, wenn die Unterrichtsverwaltung ein besonderes pädagogisches Interesse anerkennt oder, auf Antrag von Erziehungsberechtigten, wenn sie als Gemeinschaftsschule, als Bekenntnis- oder Weltanschauungsschule errichtet werden soll und eine öffentliche Volksschule dieser Art in der Gemeinde nicht besteht.
(6) Vorschulen bleiben aufgehoben.

Folgende, dort für selbstverständlich angenommene Rechtsverständnisse sind dort NICHT enthalten:

1. Ein eigener Erziehungsauftrag des Staates
2. Ein eigener (nicht von Eltern delegierter) Erziehungsauftrag der öffentlichen Schule
3. Eine Pflicht von Kindern, Jugendlichen oder ihren Eltern, das vom Staat beaufsichtigte  Schulwesen in Anspruch zu nehmen.
4. Der Ausschluss von Bildungsmodellen ohne Schule innerhalb und außerhalb des Schulwesens.
5. Die Schulpflicht, die Schulbesuchspflicht noch irgendeine andere Pflicht für den Bürger.
6. Die Einschränkung der freien Wahl einer Privatschule (explizit innerhalb des Schulwesens) oder eines jeglichen anderen Bildungsmodells außerhalb des Schulwesens.
7. Die Bedeutung, dass das Schulwesen oder irgendeine Schule gleichsam (und notwendigerweise) den Staat verkörpert. (Mit Schule oder dem Schulwesen muss nicht der Staat gemeint sein. Nach den Erfahrungen des Dritten Reiches wird für das ganze Schulwesen offensichtlich gerade eine Aufsichtsinstanz gefordert, die von der Organisation von öffentlichen Schulen unabhängig ist)

Art. 7 GG sichert also lediglich ein Schulwesen, das, staatlich beaufsichtigt, jedem (kostenfrei) zur Verfügung stehen und gerecht sein soll.

Vorschulen (historisch gesehen waren das Schulstrukturen, die sich der Adel bis 1917 aus eigener Tasche leisten konnte, um Privilegien höherer Bildung zu erhalten) sind im Grunde heute mit organisierten Nachhilfediensten und -instituten vergleichbar.

Das Gutachten von Dipl. jur. Goldbecher aus Rostock ist ein brauchbarer Ansatz, um mehr Klarheit in das Dunkel verworrener und bislang trüber Rechtsprechung zu bringen. Wer bietet mehr?

 
 

Interessante Links

Neubronners stellen ihr Homeschooling-Modell bei Beckmann im Ersten vor

Beckmann: "Wie schaffen die nachher das Abitur?"
Dagmar Neubronner: "Wenn Sie mit 17 oder 18 immer noch nicht so weit sind, dass Sie sich Dinge selber erarbeiten können, wo sie es mit 6 oder 7 ja schon können, dann - ist doch überhaupt kein Problem - können sie doch zur Schule gehen, wenn sie das selber nicht schaffen. Millionen Kinder weltweit machen ja das Abitur oder die entsprechende Reifeprüfung, ohne je zur Schule zu gehen." ...
Tilman Neubronner: "... Muss lernen weh tun?"  ...
Ranga Yogeshwar: "Ich glaube, wir brauchen Veränderung im deutschen Schulsystem."
Beckmann: "Welche Veränderung, also im qualitativen Sinne?"
Yogeshwar: "Das erste, was ich sofort machen würde, ist, die gesamte Schulpolitik abschaffen!" ...
Alexandra Maria Lara: "Ich bin froh - ich finde es sehr spannend, was Sie erzählen. Und ich finde es absolut legitim, dass man vielleicht selber wählen darf die Form, in der Kinder unterrichtet werden. ..."
Beckmann am Ende: "Sie haben was angeworfen, ich merk's, und, äh, ich wünsch Ihnen alles Gute ..."
Quelle zur Übersicht: Das Erste - Beckmann - Dagmar und Tilmann Neubronner
Quelle direkt zum Film: Beckmann im Gespräch mit Dagmar und Tilman Neubronner
Wiederholung: Samstag, 5. April, 7.15 Uhr (hr-fernsehen)


Eine kindgerechte Einführung
Schule zu Hause bei Muttern. Heimunterricht in Deutschland.
Quelle: Das Rechtsportal.de 
Couch statt Pult
Wenn Schüler über Computer und Internet zu Hause unterrichtet werden, sind Schulgebäude überflüssig. Die Städte würden sie dann verkaufen.
Stellt euch vor, dass da, wo jetzt im Klassenraum eine Tafel ist, ein Bild von Oma und Opa hängt. Und wo Tische und Stühle sind, steht stattdessen eine Couch. Der Fernseher befindet sich natürlich auch im Raum, schließlich handelt es sich um ein Wohnzimmer.

Dort, wo ihr jetzt noch fast jeden Morgen sitzt, um dem Lehrer zuzuhören, könnten schon bald Leute wohnen. Denn die Landesregierung NRW plant, Schulgebäude von ihrem Zweck zu befreien. ,,Dank moderner Technologien wie Internet, E-Mail und Webcam wird es bald möglich sein, Schüler zu Hause zu unterrichten. Deswegen werden die Schulgebäude überflüssig", erklärt ein Sprecher des Schulministeriums.

Für die Städte ist dies ein Riesenvorteil. Denn zum einen sparen sie die Kosten für den Erhalt und die Ausstattung der Schulen. ,,Und zum anderen können sie die Schulen an Investoren verkaufen", so der Sprecher. Das würde viel Geld in die überwiegend leeren Stadtkassen bringen.

Was schließlich aus den Gebäuden gemacht wird, bliebe den Käufern überlassen. In Großstädten mit Wohnungsmangel könnten beispielsweise neue Appartements entstehen. Dann wird das Lehrerpult durch den Küchentisch ersetzt.

Wie lang es dauert, bis die Schulgebäude nicht mehr für den Unterricht gebraucht werden, hängt natürlich davon ab, wie schnell der Heimunterricht am PC eingeführt wird.

Ein erstes Projekt läuft bereits in einer Gemeinde im Sauerland. Die Schüler der dortigen Realschule werden via Internet komplett zu Hause unterrichtet, und bei der Stadt haben sich schon erste Kaufinteressenten für das Gebäude gemeldet.
Quelle: Nett, aber nur Zukunftsmusik, Remscheider Generalanzeiger am 1. April 


Letzte Konsequenz: Homeschooling
Die Schulpflicht erlaubt nur Ausnahmen, aber manche Eltern nehmen die Bildung ihrer Kinder selbst in die Hand.
Das deutsche Schulsystem löst Verunsicherung aus. Bildungspolitiker streiten über Schulsysteme, Bildungsexperten über Formen und Methoden. Eltern und Schüler sind aufgefordert, sich um die bestmöglichen Bildungschancen zu bemühen, sind aber tendenziell überfordert, die richtige Schule für ihre Kinder auszuwählen. Eine Konsequenz, die Eltern aus dieser Malaise ziehen, ist, die Sache der Bildung selbst in die Hand zu nehmen.
Quelle: Printausgabe in Neues Deutschland vom 17.03.2008, hier vollständig im Blog 
Fundamental: Schule, Sozialisation, Streetschooling, Homeschooling und Unschooling
... Schon bald werden die noch verfolgten Opfer willkürlicher Zwangsbeschulung und staatlicher Zwangsmaßnahmen das bestehende System ausgestanden haben und den Weg frei gemacht haben für mehr Bildungsfreiheit, für mehr Chancen, bessere Qualität und eine menschlichere Zukunft. So erstaunlich das klingt, angesichts noch nie in diesem Umfang dagewesener Paternalisierung und Bevormundung, so ist doch die Freiheit so wesentlich für den Menschen und sein Zusammenleben, als daß sie nicht völlig verdrängt werden kann. Kein noch so raffiniertes Werk der Unterdrückung vermag ihr auf Dauer zu widerstehen. Ohne die Freiheit kann der Mensch nicht Mensch sein. Er wurde in Freiheit geschaffen und zur Freiheit berufen, die Freiheit ist so wesentlich für die Existenz des Menschen, daß selbst die menschliche Wirklichkeit von Verfehlung und Sünde in Kauf genommen wurde. Freiheit ist die große Bestimmung des Menschen, ohne die er nicht sein kann. Die Freiheit, sich zu bilden, ist daher grundlegend. Konstruktivistische Zivilisationen haben ebensowenig Bestand wie konstruktivistische Bildungspläne. Bildungsfreiheit ist daher wesentlich für die Konstitution von Zivilisation. Es ist kein Zufall, sondern hängt genau damit zusammen, daß die fehlende Bildungsfreiheit unsere Zivilisation zurückgeworfen hat und noch zurückwirft. Das kriegerische und mörderische staatssozialistische 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Generalbeschulung der Jugend. So geht das nicht weiter. Das 21. Jahrhundert wird sich öffnen und die Menschen werden Bildungsfreiheit schaffen, zulassen, genießen und davon vielfältig profitieren.
Quelle komplett: http://bildungsfreiheit.org/?id=4664 am 30.03.2008
 
 

Termine (Wiederholung)

5-Tages-Seminar:
Allgemeine Bildungsfreiheit - Strategien ihrer Verteidigung
Veranstaltungszeitraum: 28.07.-01.08.2008
Anmeldeschluss: 15. Juni 2008
Die Veranstaltung findet ab 16 bestätigten Anmeldungen statt.
Anreise: ab Sonntag, 27.07.08 Abreise: ab Freitag nach 15:00 Uhr und wer will, kann noch Freitag auf Samstag uebernachten und man könnte noch ein paar Abschlussgespräche führen. Übernachtungen in der Schule sind grunds. möglich (Matratzenlager).
Anmeldung und Merkblatt unter manja.scheumann(@)gmx.de


Erziehungs- und Sozialwissenschaftler: Vortrag zu Homeschooling in Deutschland
Im Rahmen der "Offenen Hochschule" am 6. Mai wird Prof. Dr. Franco Rest einen Vortrag über "Homeschooling in Deutschland" halten. Ort: Emil-Figge-Str. 44 in 44227 Dortmund.
EuDEC am 25.07.-03.08.2008
Die European Democratic Education Conference findet 2008 in Leipzig statt.
In Deutschland gibt es nur sehr beschränkte Möglichkeiten für freie Bildung und demokratische Schulformen. Die EuDEC ist ein großartige Möglichkeit, auf Missstände und Alternativen zur althergebrachten Bildungsmodellen aufmerksam zu machen.
Näheres unter http://www.eudec2008.org/de/
 
 

Familien und Kinder

WHO-Studie:
Schule hat so viele ungewollte Nebenwirkungen wie ein Medikament
Für die WHO-Studie wurden mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche in 41 Ländern Europas befragt. Ein Fünftel der Jugendlichen gab an, unter psychosomatischen Störungen wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen zu leiden. Mädchen sind häufiger krank als Jungen. Nach Ansicht von Metzler hängen die Beschwerden eng mit dem Schulstress und der Art und Weise, wie Kinder den Unterricht wahrnehmen, zusammen. Je positiver sie die Schule finden, desto seltener leiden sie unter Kopfschmerzen. Je unwohler sie sich fühlen, desto häufiger sind sie krank. ...
250.000 Mädchen und Jungen sind in Deutschland Mobbingopfer. Dass sie weniger gern zur Schule gehen, ist klar. Die Studie stellt aber auch fest, dass Mobbing auf die Gesundheit schlägt.
Quelle: ZDF am 30.03.2008 
Hier die komplette Studie (300 Seiten)
 

Schul(system)versagen

Überforderte Schüler
Das Milliardengeschäft Nachhilfe

Große Klassen, häufiger Unterrichtsausfall, verkürztes Abi - immer mehr Schüler kommen in der Schule einfach nicht mehr mit und sind auf Nachhilfe angewiesen. Die Branche boomt: Schätzungen zufolge benötigt mittlerweile jeder vierte Schüler Privatunterricht, für den die Eltern viel Geld zahlen müssen. ...
Quelle: Frontal21, ZDF über die Sendung am 19.02.2008


Gewalt an Berliner Schulen
Neue Ausschläge
Der alljährliche Gewaltbericht der Schulverwaltung ist höchst alarmierend. Dem Bildungssenator fällt dazu lediglich ein, die Zahlen klein zu reden.
Quelle: Tagesspiegel vom 27.03.2008 
Klassenkampf? Ja bitte!
Die Abstimmung mit den Füßen ist in vollem Gange, die Flucht der Eltern aus dem deutschen öffentlichen Schulsystem ist eine Tatsache. Wer immer es sich leisten kann, meidet Schulstandorte in sozialen Brennpunkten, finanziert seinen Kindern private Nachhilfe, Musikunterricht und Freizeitsport – oder schickt seine Kinder gleich auf private Internate. Folgt man einer gestern veröffentlichten Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), sind dies Anzeichen einer weit über den Bildungsbereich hinausweisenden Segregation in unserer Gesellschaft.
Quelle: Die Welt Online - Debatte am 27.02.2008
Einschulung
Schulangst schon vor Schulbeginn
Steigender Bildungsdruck macht Kinder krank. Der Stresshormon-Pegel steigt schon Monate vor der Einschulung. Studien belegen, dass der Schulstress neue Dimensionen annimmt. Experten warnen Eltern vor Panikmache.

Quelle: Focus Schule am 03.04.2008
 

Leserechos

Bildung muss gar nicht weh tun:
Der Alltag in einer (fast) normalen Großfamilie
Ein Selbstbericht (von Christine)

Lernen zuhause ist sehr spannend. Man weiß nie vorher so genau, was einen am neuen Tag so erwartet. So ist es richtig schwierig, zu beschreiben, wie unser Alltagsleben als Homeschoolers aussieht.
Morgens gibt es keine Hektik, denn wir alle genießen das Frühstück und die Zeit davor, falls man rechtzeitig aufgestanden ist. Unser Ältester (Boris*, 10 Jahre) steht am liebsten schon vor den anderen auf und setzt sich zu seinen Vögeln in den zimmergroßen Käfig, am besten noch mit einem Buch zum Thema angeln. Der Zweite (Steffen, 9 Jahre), bleibt am liebsten bis zum Rausschmiss im Bett und hängt seinen philosophische Gedanken nach. Anton (noch 6 Jahre), der Dritte, wird als erster vom Hunger in die Küche getrieben und hilft notfalls sogar mit, damit es schneller etwas zu essen gibt. ...

Lesen Sie bitte den ganzen Bericht (mit Fotos) im Anhang zu dieser Mail

 

Hinweis zu diesen Kurzinformationen

Alle diese Rundmails sind im Internet verfügbar und können somit jederzeit nachgelesen werden:
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news18.htm 
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news19.htm (diese Ausgabe)
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news20.htm (nächste Ausgabe)
und so weiter. Die Nummer im Link ist die jeweilige Ausgabe dieser Informationen.
 
 
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Dipl.-Ing. Jan Edel (Vorstand)
Horringhausen 23
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