Kurzinfo: Schulfreie Bildung | |
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Ausgabe: 14 Liebe Leser, hoch verehrte Eltern und Interessierte, anbei wieder in aller Kürze die wichtigsten Informationen der letzten
Woche. |
22.02.2008 |
Homeschooling und islamische Parallelwelten |
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Plurale Toleranz für schulische Parallelgesellschaften und
nichtschulische Minderheiten f) Die meisten moslemischen Mütter fühlen sich bildungsmäßig nicht in der Lage, Erziehungs- und Bildungsziele besonders für ihre männlichen Kinder nachprüfbar zu erreichen und sehen das auch nicht als Ziel an. Im Gegenteil, in der muslimischen Kultur gehen Jungens (und Väter) außer Haus und bleiben ohne Einflußnahme der Mütter. Ein differenzierterer Text zum Themenaspekt findet sich unter: DirektZurKanzlerin Zur Antwort auf "Warum ist Heimunterricht nicht möglich?" Sehr geehrte Damen und Herren vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Ihre Antwort auf den Beitrag von Frau Volkmann zum Thema Heimunterricht hat bei mir großen Unmut hervorgerufen. Sie ist pauschal, undifferenziert und ein Hohn für diejenigen Eltern, die sich überdurchschnittlich um eine höhere Qualität der Bildung ihrer Kinder bemühen. Ich möchte mich auf einen Punkt mit meiner Kritik beschränken. Sie
schreiben: Als Vater von drei Kindern, von denen das größte im kommenden Jahr
schulpflichtig wird, ist mir die Situation gut bekannt. Die Schulangebote
in der direkten Umgebung (Tornesch/Kreis Pinneberg) sehen zu 100% so aus,
dass Kinder mit Schuleintritt in Lehrpläne gepresst werden (in
Schleswig-Holstein ist es immerhin in der jetzt eingeführten zweijährigen
Eingangsphase in ein paar Fächern abgemildert), die nicht auf sie passen,
nicht passen können, da jeder Mensch seine eigene Lernbiografie hat. Unser
ältestes Kind beginnt, lesen zu lernen. Sollen wir es ihm austreiben,
damit er in die Lehrpläne passt, weniger aneckt, sich nicht langweilen
muss? Jeder Homeschooler hätte damit einen großen Schritt geschafft, in
unserem Schulsystem stehen große Probleme bevor. Die Lernumgebung in der
Schule ist äußerst uneffektiv und verleidet den Kindern bereits in den
ersten Jahren ihren Lerneifer. Kein angehender Jugendlicher, mit dem ich
sprach, kann sich vorstellen, dass er etwas von sich aus lernen würde,
wenn es keinen Zwang in der Schule gäbe. Wie kaputt sollen wir unsere
Kinder denn noch machen, wenn das Selbstbild schon derart zerstört ist?
Vom sogenannten Turbo-Abitur noch ganz zu schweigen, und dies alles unter
der Prämisse, dass der Staat es nur gut meine? Es gibt keine Schule für
eine bestmögliche Förderung. (Als beste Variante für uns persönlich
erscheint bisher ein Umzug auf die andere Seite Hamburgs zur "Neuen Schule
Hamburg", was finanziell jedoch problematisch ist. Dort dürfen Kinder nach
ihrer persönlichen Vita lernen; in anderen Ländern "funktionieren"
Sudbury-Schulen sehr gut.) Ein lapidares "Sie finden schon etwas" nützt niemandem. Ein Hinweis auf angebliche Homeschooling-Parallelgesellschaften ist Polemik. Ihre Antwort ignoriert die bestehenden Probleme, dass einige Schulkonzepte auf Kinder nicht gut passen, dass viele Eltern sich gerne stärker engagieren würden, dass diese in die Illegalität oder zum Auswandern getrieben werden (vgl. den Fall Neubronner in Bremen). Über eine differenziertere Antwort auf der Webseite wäre (sicherlich nicht nur) ich sehr erfreut.Mit freundlichen Grüßen, G. Mertins Mal wieder zur Abstimmung zur Antwort vom Presseamt der Bundesregierung: http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/16004 Weitere Internetbeiträge zum Vorwurf entstehender Parallelgesellschaften durch Homeschooling: KursKontakte: "Es ist eine empirisch unbestreitbare Tatsache, dass Homeschooling keine Parallelgesellschaften entstehen lässt, und wenn Deutschlands politische Führung ..." Quelle: http://www.kurskontakte.de/article/show/article_46aefa162db93.html Vortrag Rechtsanwalt Donnelly: "Begünstigt Homeschooling Parallelgesellschaften? Die Struktur einer Parallelgesellschaft steht in krassem Kontrast zur pluralistischen Gesellschaft. ..." Quelle: http://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/pdf/ Honigbrot-Blog: "Deutschland, das bist du, äh, du, nein, du! « ach ja…die ‘bösen’ Parallelgesellschaften. Auch Homeschooler werden oft mit diesem Begriff in Zusammenhang gebracht (zu Unrecht, wie ich finde). ... " Quelle: http://frederichormuth.wordpress.com/2008/02/12/ UN-Bericht: Die Reformen brauchen Zeit - Bildungspolitik - FOCUS ... "Die pauschale Behauptung der KMK, Homeschooling würde unmittelbar Parallelgesellschaften fördern, kann man getrost als absurd zurückweisen. ..." Quelle: http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/ "Die Bildung von Parallelgesellschaften ist ein von Homeschooling völlig unabhängiges Phänomen, wenn es dieses überhaupt gibt und nicht nur aus Ängsten ... http://www.homeschooling.de/faq.htm Focus Schule: "Deutsche Familie flieht ins Ausland ... Parallelgesellschaften gibt es bereits zu Genüge trotz Schulpflicht. Die Leute, die Homeschooling bevorzugen tun dies doch aus den unterschiedlichsten ..." Quelle: http://www.focus.de/schule/schule/schulwahl/ Familienfrau vom 06.07.08: "Es gibt in GB, F, IR, USA, ... keine Parallelgesellschaft der "Homeschooler". Die Kinder entwickeln sich prima. Ihre Bildung und gesellschaftliche ..." Quelle: http://familienfrau.blogspot.com/2008/01/060708.html Netzwerk Bildungsfreiheit: "Wir möchten die Haltung der Bundesregierung zum Thema Elternrechte ... Machtanspruch des deutschen Staates, der Entstehung von Parallelgesellschaften. durch die Anwendung von Gewalt (wie gegen Homeschool-Eltern ausgeübt) ..." Quelle: http://www.netzwerk-bildungsfreiheit.de/pdf/ Parallelgesellschaften http://dermitdempinguintanzt.blogspot.com/2008/02/ liberty.li - Magazin: "Freie Bildung oder sich bildende Unfreiheit ... ... Unterdrückung von Pluralismus („Parallelgesellschaften“) als berechtigt auf .... Die Zahl der Homeschooler weltweit wird auf nahezu 3 Mio. geschätzt, ... Quelle: http://www.liberty.li/magazine/?id=4603 |
Einige interessante Links |
| SWR2 Leben Lernen bei Mama - Homeschooling in Deutschland Von Sabine Stahl Wenn die Kaba-Tassen abgeräumt sind, packen Simon, 9, und seine Schwester, 7, Schulhefte und Stifte auf den Tisch, und Mama unterrichtet. Währenddessen strampelt das kleine Geschwisterchen auf der Krabbeldecke. Offiziell lernen in Deutschland etwa 1.000 Kinder das ABC und das Einmaleins zu Hause, aber die Dunkelziffer ist höher. Denn hierzulande gilt die allgemeine Schulpflicht, und Homeschooling ist rechtswidrig. Es drohen Bußgeldbescheide, der Entzug des Sorgerechts, die „zwangsweise Überführung der Kinder in die Schule“. Doch Bildungsfreiheit ohne Schulzwang ist längst nicht mehr nur Thema einer kleinen Minderheit, die etwa den Sexualkundeunterricht an Schulen ablehnt. Denn das Lern- und Lehrmodell des Homeschooling birgt paradoxerweise auch Potenziale für den Erhalt der öffentlichen Schule! Quelle: Ankündigung der Radiosendung Und hier die Sendung als Podcast (MP3, ca. 22min): http://www.swr.de/on-demand/podcast/-/id=1143834/did=3160688/pv=mplayer/vv=big/nid=1143834/3e0jhm/index.html mit Beiträgen von Homeschooling-Familie Weiss (Name geändert), Bildungsforscher Ladenthin und Schulkritiker Enzensberger Ladenthin: "... wenn man davon ausgeht, dass Schulen sich voneinander unterscheiden sollen und immer mehr ein eigenes Profil entwickeln wollen im Verhältnis zu anderen Schulen, dann ist eigentlich nur ne Konsequenz davon zu sagen: Wir machen es so individuell, dass am Ende jeder Schüler eine eigene Schule hat." Alle deutschen Film-, TV- und Radiosendungen zu Homeschooling (Fast) alle TV-Beiträge, Radiosendungen und Filme sind jetzt im Internet gesammelt unter http://beta.wixi.com/?room=Netzlerner und können dort nach einfacher Anmeldung gesehen oder heruntergeladen werden. Zusätzliche Sendungen, die nicht für alle zugänglich sind, können dort nach Berechtigung als "Friend" gefunden werden. Die Schule geht in den Kindergarten Von Reinhard Kahl Kinder zwischen drei und zehn sollen gemeinsam spielen und lernen. Ein Projekt plant, Kindergärten und Grundschulen in „Bildungshäusern“ zu verschmelzen. "Das Umschreiben dieses Skripts soll nun bei den kleinen Kindern
beginnen. Dafür hatte sich Annette Schavan noch in ihrer Stuttgarter Zeit
Rat geholt, beispielsweise von Hartmut von Hentig, dem Nestor der
deutschen Reformpädagogik, oder vom Psychiater und Hirnforscher Manfred
Spitzer." |
Jugendämter und Kinderheime |
| Zusammenfassender Blog: Warum also ist das Versagen der Eltern so schwer feststellbar und darzulegen? (Offener Brief an ranghöchste deutsche Politiker) Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Treppenwitz der Geschichte – die Kinderrechtskonvention der UN sei in Deutschland eingeführt. Versagen der Eltern schwer feststellbar und darzulegen! Jugendamt darf nun selber Gutachten schreiben? Grund- und Elefantenrechte. Gesetzliche Basis des Jugendamtes - strukturellen Größenwahnsinn des Jugendamtes. Quelle: http://deutsche-jugendamt.blogspot.com/2007/12/ Liste (mit Filmbeiträgen) von Menschenrechtsverstößen deutscher Jugendämter: http://www.jugendamt-wesel.com/Video_liste.htm Erziehungsrecht: Zum Wohl des Kindes "versetze die Familiengerichte in die Lage, „zum Wohl des Kindes“ Eltern das Sorgerecht zu entziehen, ohne dass zuvor der Nachweis elterlichen Versagens erbracht werden müsse. Damit werde das erreicht, was mit der Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz bezweckt gewesen sei: „eine weitreichende staatliche Erziehungskontrolle“, sagte Frau Steuer (Vorsitzende vom Verein des Familiennetzwerkes). Eltern müssten künftig schon dann um ihr Sorgerecht fürchten, wenn ihre Erziehungsvorstellungen von denen staatlicher Behörden abwichen." Weitere Kritik: Amtsverfehlungen wird durch die Senkung der Eingriffsschwelle Tür und Tor geöffnet, da im Einzelfall von den Gerichten bestimmt wird, was dem „Wohl des Kindes“ dient. Der grundgesetzlich geschützte Vorrang der Elternverantwortung wird unterhöhlt durch ein Kontrollrecht des Staates, das über das bestehende Wächteramt in Notlagen hinausgeht. Quelle: FAZ am 20.02.2008 Es gibt ein Forum zum Schreiben, Leserbriefe an redaktion@faz.de , oder an den Verfasser: stefan.dietrich@faz.de |
Schul(system)versagen |
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Die folgenden, politisch vermischten Informationen stammen von den Befürwortern von Zwang und staatlicher Erziehungshoheit. Sozialisten und Kommunisten sind eben meist Feinde von Freiheit und sozialer Marktwirtschaft. Die neue EU- Dienstleistungsrichtlinie, lässt verstärkt private Anbieter zu, auch im Bildungsbereich, der nicht herausgenommen wurde. {...} Seit der französischen Revolution gibt es ein öffentliches Bildungswesen, das damals bewusst aus der Konkurrenz der Einzelkapitale und dem kapitalistischen Verwertungsinteresse herausgehalten wurde. {...} Deshalb drängen große Konzerne wie Vivendi, Educational Testing System (ETS), Meryill Lynch (Hedge-Fond), Sylvan Learning System (SLS), Bertelsmann auf die Deregulierung der staatlichen Daseinsvorsorge durch die “General Agreement on Trade in Services“ (GATS)-Verhandlungen im Rahmen des WTO. {...} Das – zumeist staatlich durch Steuern finanzierte - Bildungswesen ist
weltweit ein sich rapide ausdehnender “Markt” von 27 bis 50 Billionen
Dollar jährlich (Summe bezieht sich auf alle westlichen
Industriestaaten).Bildungsausgaben sind zudem antizyklisch - In der Krise
steigen die privaten, staatlichen und kommunalen Bildungsausgaben. Für
Umschulung, Zusatzqualifikationen, Weiterbildung, Nachhilfe werden bei
drohender Arbeitslosigkeit mehr Gelder ausgegeben. Das größere Gewicht des “kulturellen Kapitals” erfordert ein anderes Bildungssystem, das mehr Kreativität, Flexibilität, Selbständigkeit der Menschen fördert, die allgemeiner gebildet sind und nachhaltig politisch und ökologisch handeln können." (Anm.: wird glücklicherweise von allen Seiten anerkannt, wenn auch in verschiedener Sprachregelung) {...} Aus “ordnungspolitischen” Gründen wird der Sozialstat (sic) in allen seinen Bereichen umgebaut, nicht nur aus fiskalischen Gründen. Da kann das staatlich organisierte Bildungssystem (Anm.: hier wird die staatliche Vormacht immerhin offen zugegeben) nicht ausgespart bleiben. Zwar sollen bestimmte Sozialstaatsoptionen aufrechterhalten bleiben, aber unter den Bedingungen struktureller Krisen, chronischer Defizite der öffentlichen Haushalte und der Kapitalmobilität, während die Verwertungsschwierigkeiten des Kapitals gemildert werden sollen. “Aktivierung und Eigenverantwortung”, “Fördern und Fordern” (INSM-Slogan) sind die politisch verinnerlichten Imperative eines neoliberalen “Bildungsverständnis”. Oder es ist auch vom “aktivierenden Staat” die Rede. Das führt zur Neudefinition des Verhältnisses zwischen Staat und Bürger. Aber nicht im Sinne von Grundrechtserweiterungen und Grundrechtsverwirklichung, sondern verstanden als Marktbeziehung zwischen dem leistungserbringenden Staat und dem steten Risiko ausgesetzten Kunden als Empfänger der Vorsorge. De facto aber werden individuelle Wettbewerbschancen aber sozial zugeteilt, vor allem durch Bildungschancen. Damit wird das alte Ziel der gesellschaftlichen Gleichheit ersetzt. Darin unterscheidet sich der aktivierende Staat vom Sozialstaat, indem er sich von der Idee der sozialen Bürgerrechte für alle verabschiedet. Hatte bisher der Sozialstaat die Verantwortung für die Daseinsvorsorge (Anm: welch verschaukelndes Wort) des Einzelnen, so hat nun der Einzelne Verantwortung für das Gemeinwohl, was als Standort- Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und Entlastung des Staatshaushalts definiert wird. {...} Die Schlüsselbegriffe heißen: Dezentralisation, Deregulierung, Gewinn
subjektiver Freiheit, Eigenverantwortung, Markt und Konkurrenz. Quelle: Radio Utopie - Neues aus der Weltrepublik am 13.02.2008 |
Ein Briefwechsel (Leserecho) |
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Hallo, ich bin ein 14-jähriger Junge
und würde gerne folgendes mal wissen: Zur Antwort: Weil ich auch Kinder habe, die viel lieber von zu Hause aus lernen wollten als in der Schule (sie sind früher schon auf den Geschmack gekommen, bevor sie quasi zur Schule gezwungen wurden; was ist der Grund für Dich, aus der Schule raus zu kommen???), versuche ich und die Mitglieder eines internationalen Netzwerkes die zuständigen Politiker von Möglichkeiten der guten Bildung außerhalb des Schulbesuchzwangs zu überzeugen. Wir tun, was wir können, aber zur Zeit scheint es noch nicht so hoffnungsvoll auszusehen. In Deutschland herrscht leider überall die Sorge vor bildungsfernen, möglicherweise zu Kriminalität neigenden und arbeitslosen "Parallelgesellschaften". So nennt man etwas umschrieben Gesellschaftsformen, die sich der deutschen Kultur und den hier geltenden Gesetzen nicht anpassen wollen und man meint damit wohl besonders sprachlich nicht integrierte Mitbürger mit türkischem oder sonst islamischem Hintergrund. Ich weiß natürlich wie Du, dass diese Angst mit denen, die selbstständig lernen wollen, nichts zu tun hat und von daher völlig unbegründet ist. Natürlich würde kein moslemisches Elternteil für die überprüfte Bildung ihrer Kinder selbst verantwortlich sein wollen und moslemische Mütter können das i.d.R. auch gar nicht, etwa weil sie selbst keinen geeigneten, deutschen Schulabschluss haben, bzw. im Islam gar nicht studieren. Aber die Angst ist eine sehr emotionale Sache, die uns Befürworter von Homeschooling, also schulisch weitgehend unabhängigem Lernen, ganz, ganz dicke Bretter bohren lässt. Ich finde toll, dass Du Dir mit Deinem Alter schon derart selbstreflektierende und nach "außen" kritische Gedanken machst und damit könntest Du gute Chancen haben, einen/eine verständige/n Schul- oder Schulamtsleiter/in anzutreffen, die auf Deine Vorschläge eingeht, wenn Du selbst, als 14-jähriger Junge, massiv und bestimmt genug damit auftrittst. Such' am besten zuerst bei Privat- oder Reformschulen nach solchen Leuten und vorteilhaft sind diese, die entweder recht mutig und selbstbestimmt sind oder die, die kurz vor ihrer Pensionierung stehen und nichts mehr groß zu verlieren haben. Tja, so ist es leider... Was denken eigentlich Deine Eltern von Deinen Vorstellungen. Können und würden sie Dir nicht bei der Umsetzung helfen? Viel Erfolg und beste Grüße, Jan PS: Bitte denk an Deine Antworten auf meine Rückfragen. Hallo Jan (das Du geht doch klar???), ich bin mit 7 erst in die Schule gekommen, da meine Eltern meinten ich wäre noch zu verspielt. (Was dann auch stimmte.) Die ersten 4 Jahre war ich auf der MontessoriSchule. Einfach wunderbar! Ich konnte zwar erst in der 3. Klasse richtig schreiben, dafür war ich in Mathe doppelt soweit wie die anderen. In der 5. war ich dann auf der Montessori Mittelschule. Nach der 5. zogen wir von Dresden nach Bautzen, weil meine Mutter in Bautzen eine Arbeit gefunden hatte. Jetzt kam die Entscheidung: Entweder weiter auf die Mittelschule gehen und gleich in die 6. Klasse oder aufs Gymi und nochmal die 5. Klasse wiederholen. (Es gibt nämlich keine Montessori in Bautzen.) Wir entschieden uns dann fürs Gymi. Nun war ich von Anfang an mindestens 1 Jahr älter als die anderen. Tja, und nun bin ich in der 7. Klasse. Und mich ***** es langsam an mit diesen Kindern rumzuhängen. Weil ich bin ja viel weiterentwickelter als die. (Außerdem sagen viele, dass ich über Dinge nachdenke, worüber man eigentlich erst mit 18 nachdenkt.) Deswegen möchte ich lieber Zuhause lernen. Meine Mutter ist noch ein bisschen skeptisch. Aber wenn ich ein paar „Beweise“ gesammelt habe, dass das gehen würde, dann würde sie zustimmen. Sie ist nämlich schon lange davon überzeugt, dass diese Schulpflicht im ***** ist. Liebe Grüße, Vinzenz P.S. natürlich darfst du diesen Letter veröffentlichen! ;-) |
Hinweis zu diesen Kurzinformationen |
| Alle diese Rundmails sind im Internet verfügbar und
können somit jederzeit nachgelesen werden: http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news13.htm http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news14.htm (diese Ausgabe) http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news15.htm (nächste Ausgabe) und so weiter. Die Nummer im Link ist die jeweilige Ausgabe dieser Informationen. |
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