Kurzinfo - Schulfreie Bildung

Ausgabe: 11

Liebe Freunde der Bildungsfreiheit und Interessierte,

anbei wieder in aller Kürze die wichtigsten Informationen. Für Anregungen wäre ich wie immer dankbar und würde mich freuen, Sie und Euch mit diesen Rundbriefen zu eventuell (mehr) eigenem Engagement "verführt" zu haben.

Mit bestem Gruß,
Jan Edel

01.02.2008

 
 

Bild' dich wild!
unkonventionell, unangepasst, unverschult

Widmung, Widmung, Widmung
Was Erwachsene zur Bildung ihrer Kinder beitragen können
Unter US-Amerikanischen Homeschoolern geht die Gewissheit um, Kinder durch eigenen Unterricht mindestens zu dem Abschluss führen zu können, den man selbst einst erreicht habe. Aber natürlich weiß man auch, dass Kinder, je älter sie sind, sich vielfältig angebotenen "Stoff" bei entsprechender Motivierung selbstständig "erobern". Während des Kleinkindalters, z.B. beim Laufenlernen, versucht das Kind stets das zu immitieren und zu können, was seine Eltern zeigen. Die elterliche Motivationshilfe besteht schlicht im Vorbild. Später, z.B. beim Schleife-binden, bei Aufgaben im Haus oder bei den Hausaufgaben kommt dann die direkt unterweisende Rolle der Eltern hinzu. Noch später, ob Eltern es merken oder nicht, verliert sich auch diese Rolle zunehmend. Was dann zählt ist die begleitete Konfrontation mit unbekannten, neuen Situationen und das Angebot möglich vielfältiger Herausforderungen. Dazu muss niemand studiert haben. Der Erwerb reinen Wissens ist in einer multimedialen und vernetzten Welt nicht mehr abhängig vom Wissen und Können der Bezugsperson(en). Außerdem besteht auch ein Unterschied darin, ob ich für drei aus eigenem Stall oder für dreizig Kinder aus wildfremd zusammengewürfelten Ställen verantwortlich bin. Im Grunde aber, das zeigen die Studien, kommt es beim Homeschooling, in welcher Form auch immer, für die Bildung der Kinder weniger auf die Bildung der Eltern als auf deren "Widmung" an. Diese Widmung setzt sich zusammen aus 1. wahrnehmen/sich zuwenden, 2. Rückkopplung/Identität geben und 3. Möglichkeiten/Perspektiven zeigen. Diese zugegebender Weise einleuchtende Weisheit legte auch der Freiburger Forscher und Psychiater/Neurologe/Psychotherapeut Prof. Dr. med. Joachim Bauer von der Universitätsklinik Freiburg dar.
(URL: http://derstandard.at/?url=/?id=3200153, siehe auch weiter unten)
Ein Oberstufenprojekt im Schweizerischen Aargau vor zwei Jahren (s. Anhang), bei dem auf Unterricht vollständig verzichtet wurde machte ebenfalls deutlich, wie unwesentlich Unterricht oder die spezielle Fachkompetenz der Lehrkraft ist. Die jugendlichen Schüler zeigten durch die lediglich angebotene Beratung der ansonsten passiven Lehrerinnen und Lehrer eine völlig unabhängige Leistung. Ihre eigene Motivation und Fachinvolvierung überstieg den Erwartungswert für beschulte Schüler, was sogar für nachhaltigere Bildung spricht.
Man kann also festhalten, dass der Bildungserfolg von Kindern in Homeschooling-Modellen nicht vom akademischen Grad der Betreuer, sondern am ehesten von deren Zuwendung und guten Beziehung abhängt. Auch im Schulsystem wird die Fähigkeit der Lehrkräfte (später wohl eher Lernbegleiter genannt) zu Empathie, zur Beratung, zur Hinführung zu neuen Quellen, kurz zum Aufbau einer kontinuierlichen, psychosozialen Beziehung eine immer entscheidendere Rolle spielen. Zum "Empowerment" des Nachwuchses sind aber Eltern von Natur aus prädestiniert. Wehe der Politik, wenn sie die natürliche Elternkompetenz (Fürsorge und Liebe) immer weiter untergräbt und nichts zum Erhalt derselben beiträgt, wie es das Grundgesetz fordert. (J. Edel)


Nächtlicher Erfahrungsaustausch zweier "nonkonformen" Mütter zu Sozialisation
auf einem Internetforum (gekürzt)
Hallo, ein Argument für Beschulung, das auch bei mir lange gezogen hat, ist ja immer wieder die Sozialisierung. Kinder müssen in die Schule, weil sie ja sonst nicht lernen mit anderen Menschen umzugehen. Ja, klingt
logisch, dachte ich erst, denn dort ist alleine das Argument aufgrund der Quantität der Menschen, die aufeinander trifft überzeugend.
Jetzt ist fünf Uhr Nachts und ich kann nicht schlafen, weil mich ein Gedanke nicht mehr los läßt.
Mein Hintergrund basiert immer wieder auf Alice Millers Erkenntnissen, mit besonderer Faszination, wie nahezu identisch unreflektierte Erlebnisse, von uns als Erwachsenen reproduziert werden, ganz besonders an unsere Kinder weiter gegeben werden. Ich hatte mir da schon einige Zeit Gedanken zu meiner eigenen Sozialisation gemacht -
jetzt gar nicht um zu Jammern, oder ähnliches, einfach als Beobachtungsaspekt.
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf ohne nahezu Gleichaltrige, oder auch nur annähernd interessante Spielgefährten. Ich weiß noch nicht einmal, ob das den Effekt verstärkt oder nicht, oder ob es an sich recht unwichtig ist. Jedoch fiel mir gerade heute Nacht auf, wie absolut prägend das Bild war, das mir meine Eltern als sozial agierende Person vermittelt haben. Wie quasi das Urteil von ihnen zu dem Bestimmungsfaktor für die Form der sozialen Interaktion überhaupt wurde. Also etwa eine selbsterfüllende Prophezeihung.
In allererster Linie spielt natürlich die Interaktion mit den Eltern eine Rolle, so wie diese sich dem Kind gegenüber verhalten, so verhält sich das Kind auch anderen gegenüber. Ala "Das kompetente Kind" von Jesper Juul. Ganz grob also, wir - was wir ja nicht machen, aber als Beispiel - wir Klopfen dem Kind auf die Finger, oder schlagen es, was
tut das Kind in seinem nächsten Umfeld? Es hat für sich diese Art des Umgangs im praktischen als die richtige gelernt und wendet sie bei Gleichaltrigen oder Jüngeren an - von älteren erwartet es vermutlich ähnliche Reaktionen, wie die Eltern sie bieten. Das Kind wählt also auch eine vehemente Form, sich von Unliebsamen zu befreien, weil das mit dem auf die Finger klopfen jetzt im Umgang mit anderen Kindern nicht so ganz nahe liegt, schubst das Kind die anderen oder haut sie.
Die Reaktion der Eltern im Allgemeinen: Sie schelten das Kind und brennen somit ein Stück weit mehr das Selbstbild in das Kind "Ich bin falsch, denn meine Eltern dürfen etwas an mir praktizieren, was ich an anderen nicht umsetzen darf, also muß der Fehler bei mir liegen." Ich beschreibe mich mal als pathologisches Fallbeispiel.
Eltern reproduzieren unreflektiert die eigenen Kindheit, die sehr traumatisch war, lassen jedoch größtenteils physische Bestrafung weg. So werden die Abneigungen, die sie selbst erlebt haben, projiziert plus der Aspekt, daß der Umkehreffekt dazu kommt, soll heißen, daß die Eltern unliebsame Teile der ja nicht hinterfragten eigenen Eltern auf das Kind übertragen werden, weil es für ein unterdrücktes Kind niemals sein dürfte, die Eltern als fehlerhaft zu sehen.
Kind wird also im Verhalten negativ bewertet, gibt erlebtes weiter, wird in seinem Sozialisierungsversuch negativ bewertet und so bildet sich das Bild, wie das Kind auf andere wirkt. ...
Beispielsweise hatte sich in mich das Selbstbild eingebrannt, nahezu monströs zu sein, bösartig, schlecht, auf keinen Fall liebenswert, das hatte ich immer im Hinterkopf bei Begegnungen mit anderen Menschen.
Vor allem eben die Angst, mein Gegenüber könnte meine Schlechtigkeit durchschauen und genau aber, weil ich vor allem durch meine Körpersprache und die Art der Konversation dieses Bild mit jeder Zelle spiegelte, reagierte dann auch meine Umwelt so auf mich. Alles fiel im Prinzip wieder auf das Selbstbild durch die Eltern zurück - das mag jetzt in einer Umgebung, in der Kinder sich vielleicht natürlicher selbst erproben können, ohne eingreifende
Instanz, stark abgeschwächt sein, oder vielleicht nahezu aufgehoben. ...
Das hört sich jetzt fast ein bisschen an, wie ein Plädoyer gegen homeschooling, aber Nein, das ist es in keinster Weise, sondern vielmehr wollte ich damit aufzeigen, wie grundlegend wichtig das respektvolle Miteinander in der Familie für das Selbstbild nach außen ist und zusätzlich, wie wenig ich dadurch glaube, daß Schule als Sozialisierungsfaktor in Frage kommt
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Hallo, ich gebe Dir absolut Recht in dem, was Du schreibst. An meiner eigenen Familie konnte ich genau dasselbe beobachten. An mir selbst natürlich ganz besonders. Ein Grund mehr für mich, all diese Muster aufzulösen
(viel Arbeit - bin immer noch dabei ;-).
Aber gerade deshalb zieht für mich die Argumentation mit der Sozialisierung in der Schule nicht. Es ist höchstens ein Umfeld, indem man das zu Hause Erlernte erprobt, und sich unter Umständen ständig beweist, was man zu Hause gelernt hat. Z.B. wenn jemand ein sehr schlechtes Bild von sich selber hat, wird er sich in der Schule Situationen suchen, in denen dies zum Ausdruck kommt, etc.
Deshalb bin ich bei dieser ganzen Schul- und Elternpolitik ja auch dafür, die Familien und Eltern zu *stärken*. Es muss viel mehr dafür getan werden, dass Eltern ihre Rolle als wichtig, positiv und gut ansehen, dass sie ihre große Verantwortung auch erkennen.
So wäre es z.B. eine tolle Sache, wenn in Schulen ein Programm angeboten würde, um die Jugendlichen auf ihre zukünftige Rolle als Partner und Familie vorzubereiten - nicht so sehr als Unterricht, sondern als Austausch, als Selbsterarbeitungsprogramm. Irgendwie soetwas.
Auf anderer Ebene müsste es viel mehr Beratung und Unterstützung für Eltern geben, mehr Gemeinschaft und Austausch für Familien. Familienzentren wären dafür z.B. ganz toll. Anstatt das Ziel im Kiga zu haben, die Kinder ihrer Eltern zu entwöhnen (Selbständigkeit), sollte es Orte für gleichermaßen Kinder UND Eltern geben (auf freiwilliger Basis). Ein offener Ort für Austausch, Aktivitäten, Beratung, und vieles mehr. Eltern kämen miteinander in Kontakt und könnten sich gegenseitig unterstützen. Kinder hätten Gleichaltrige zum Spielen, und gleichzeitig viele
Ansprechpersonen. Naja, du kannst Dir den Gedanken im Kopf weiterspinnen. :-)
 
 

Einige interessante Links

Nochmal der Link zum Abstimmen beim Bundeskanzleramt:
http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/15673
Die Aufrufzahl (und Pro-Stimmen-Zahl) bricht alle Rekorde (mehr als 3668 Stimmen von 5434 Stimmen sind für die Zulassung von Hausunterricht, >67%)
Sie waren noch nie in der Schule
Singen können die Kings... Lesen, schreiben und rechnen können sie auch.
Quelle: http://www.bild.t-online.de/BILD/entertainment/musik/2008/01/27/king-family/schule,geo=3604136.html
Abitur und Diplome von McDonalds's und 2 anderen privaten Unternehmen in England
Bildungsminister John Denham sagte, die Anerkennung der Abschlüsse sei "ein wichtiger Schritt, um die alten Trennungen zwischen Firmenausbildungen und staatlichen
Qualifizierungen aufzuheben".
Kommt nun das deutsche Qualifikationsmonopol des Staates in Gefahr?
Quelle:  http://magazine.web.de/de/themen/beruf/bildung/schule/5306248-Hochschulreife-bei-McDonald-s,cc=0000054811000530624817eGwx.html

Schulpflicht wirkt (neuerdings) schon vor der Einschulung.
Bis zu 1.000 Euro Bußgeld pro ElternteilWenn Vierjährige trotz Aufforderung nicht zum Sprachtest erscheinen, ist das laut NRW-Schulgesetz ein Verstoß gegen die "vorweggenommene Schulpflicht". Er kann mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro pro Elternteil oder Erzwingungshaft bestraft werden.Vor der Premiere von "Delfin 4" hatte es Kritik gehagelt: Die Situation des Zoospiels sei unnatürlich, die Zeitangaben stimmten nicht. Einige sprachlich talentierte Kinder brachten in Testsituationen keinen Ton heraus. Andere verweigerten das Nachsprechen von Quatschsätzen - und büßten so Punkte ein. Kritiker bemängelten zudem, dass die Tests nicht unter einheitlichen Bedingungen stattfänden.
Quelle: http://www.wdr.de/themen/wissen/bildung/schule/delfin4/080131.jhtml?rubrikenstyle=wissen (Ein Leserecho: Die "pädagogische Überwachung darüber, ob Du Dein Kind durch kulturelle Berieselung auch wirklich blöd genug gemacht hast", treffe genau das Problem, aus dem heraus er sich gegen den Schulzwang engagiere.)
Mein Kopf gehört mir!
Eine unmissverständliche Aufforderung. ... (sehr lesenswert). Weg mit der Schulpflicht!
Quelle: http://www.librikon.de/
Lernen auf der Erde
(Aus einem Lexikon der Marsmännlein)
"...  Die Zwangseinweisung der Jungen erfolgt in der Regel nach der sechsten Erdumlaufbahn ..."
Quelle: http://www.adz-netzwerk.de/ideen-theorien-forschung/lernen-auf-der-erde-2.php
 
 

Literatur / Termine

Buchempfehlung
Erste Auflage von „Bildung zu Hause“ / „Educating Children at Home“ veröffentlicht

Seit Januar 2008 steht die neueste Veröffentlichung des tologo verlages bereit: Alan Thomas’
„Educating Children at Home“ wurde unter dem Titel „Bildung zu Hause – eine sinnvolle Alternative“ nun auch in deutscher Sprache den Lesern zugänglich gemacht.

Alan Thomas befragte 100 Familien aus England und Australien, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Die Erfahrungen und Beobachtungen, welche die Familien an Alan Thomas weiter gaben, dienen als Grundlage für dieses Buch. Die Zusammenfassungen der Interviews geben Aufschluss darüber, welche Mechanismen der klassischen „Beschulung“ zu Problemen beim Homeschooling führen – und welche Wege aus der Krise führen. Anhand seiner Schlussfolgerungen zeigt der Autor auf, welche Art von Pädagogik notwendig ist, um erfolgreich zu Hause zu unterrichten.

Vor allem die Wege des informellen Lernens und dessen Bedeutung für das Lehren zu Hause ist ein Schwerpunkt des Buches. Grundlegende Annahmen der heutigen Fachleute für Lehren und Lernen werden durch dieses Buch erschüttert.

Nachdem das Werk seit 1998 nur in englischer Sprache verfügbar war, übersetzte es Matthias Kern im letzten Jahr ins Deutsche. Damit ist auch hiesigen Lesern die Gelegenheit gegeben, sich in die Gedankenwelt des Lernens zu Hause einzuarbeiten und von den Erfahrungen aus England und Australien zu profitieren.

Das Vorwort verfasste Prof. Wolfgang Hinte, Geschäftsführender Leiter des Instituts für
Stadtteilbezogene Soziale Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Essen.

Prof. Dr. Alan Thomas arbeitet z.Z. als Gastdozent am Institut für Bildung der Universität London, Fakultät Psychologie und Entwicklungsforschung.

Quelle: http://www.offenes-presseportal.de/bildung_karriere/bestseller_von_alan_thomas_nun_auch_auf_deutsch_39099.htm

"Das für mich besondere an diesem Buch ist zweierlei: Es wird erstens klar, wie wichtig Bildungsforschung auch außerhalb von Schulkategorien ist (derlei Studien existieren in Deutschland bislang schlicht nicht) und zweitens, wie wenig es auf den Bildungsgrad der Eltern für die informellen Lernenprozesse der Kinder ankommt, egal, welche außerschulischen Bildungsmodelle auch immer bevorzugt werden." (J.Edel)

 
 

Jugendämter und Kinderheime 

Die unkontrollierte Macht der Jugendämter – Curare e. V. hilft betroffenen Familien
Unter dem Titel "die unkontrollierte Macht der Jugendämter" wurde am 22.10.2007 um 21:45 Uhr in der ARD Sendung Report München eine Reportage gesendet, die sich mit dem Thema Jugendämter, deren unkontrollierter Macht, den willkürlichen Vorgehensweisen und den Auswirkungen für die Betroffenen beschäftigte. ...
Quelle: http://www.openpr.de/news/166955/Die-unkontrollierte-Macht-der-Jugend-er-Curare-e-V-hilft-betroffenen-Familien.html
Neues von Curare e.V.
Quelle: http://www.curare-ev.de/40581.html
Auszug Pressemitteilung zur Sitzung der EU-Petitionskommission zum Thema deutsche Jugendämter vom 7. Juni 2007 in Brüssel. 
Original unter www.karin-jaeckel.de/Aktuelles nachzulesen.
Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen
bei Gefährdung des Kindeswohls (Drucksache 16/6815 v. 24.10.2007, wir berichteten in den letzten Rundbriefen, http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/068/1606815.pdf)

In diesen Wochen wird im Bundestag in zweiter und dritter Lesung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen beraten. Hierbei geht es darum, dass auf Vorschlag des Jugendamtes die Familiengerichte frühzeitig in der Lage sind, Maßnahmen zum Wohl des Kindes anzuordnen, ohne dass explizit das elterliche Erziehungsversagen festgestellt oder erörtert werden muss.

Zu Recht orientiert sich das „Gesetz zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen“ (BT-Drs. 16/6815) an dem „Kindeswohl“ und knüpft erziehungsunterstützende Hilfeleistungen nicht weiter ausschließlich an das „elterliche Versagen“ des § 1666 BGB.
Problematisch ist jedoch, dass die Interpretation des unbestimmten Rechtsbegriffes „Kindeswohl“, also das, was tatsächlich dem Wohl des Kindes entspricht, nunmehr alleinig durch den normsetzenden Staat ohne Rückbesinnung auf den grundrechtlich anzuerkennenden elterlichen Erziehungsprimat vollzogen wird.
Insbesondere die beispielhafte Aufzählung familiengerichtlicher Maßnahmen in dem neu gefassten Absatz 3 des § 1666 BGB zeigt, dass der Gesetzgeber davon ausgeht, das das, was für viele gut ist, auch für jedes einzelne Kind gut sein muss. Damit wird die Erziehung verallgemeinert und entspricht gerade nicht dem Kindeswohl, das gemäß Artikel 5 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes jedem ein individuelles Erziehungsrecht durch seine Eltern zuerkennt.
Die Begründung der Bundesregierung in diesem Gesetzentwurf sagt selbst, dass die Vielfalt der bestehenden Schutzmaßnahmen von den Gerichten nicht genutzt werden (16/6815, S. 11, Nr. 2, 1. Absatz). Es ist folglich kein Defizit der gesetzlichen Norm festzustellen, sondern ein Defizit im Gesetzesvollzug insbesondere durch die Jugendämter.
Es besteht die Gefahr einer uniformen (Staats-) Erziehung, weil durch behördliche und gerichtliche Anordnungen auf Grund der faktisch ihr übertragenen Definitionshoheit hinsichtlich dessen, was (angeblich) dem Wohl des Kindes dienlich ist, die Erziehungszielbestimmung dem Staat übertragen wird und Eltern allein schon deswegen mit dem (Teil-) Entzug der Sorgeberechtigung zu rechnen haben, wenn ihre im Interesse der Kinder getroffenen Erziehungsvorstellungen von denen der staatlichen Behörde abweichen. Kinder, die es zu schützen und zu fördern gilt, verkommen zu Objekten in dem entstehenden Interessenkonflikt staatlicher und elterlicher Erziehungsverantwortung  im Gegensatz zu der Rechtsprechung, die davon ausgeht, „dass die Interessen des Kindes in aller Regel am besten von den Eltern wahrgenommen werden.“ (BVerfGE 99, 216 <64>).
Mit der als „exemplarisch“ gemeinten Auflistung gerichtlicher Anordnungsmöglichkeiten im neu formulierten Absatz 3 des § 1666 BGB wird faktisch das erreicht, was mit der Aufnahme von eigenen „Kinderrechten“ in das Grundgesetz erreicht werden sollte: eine weitreichende staatliche Erziehungskontrolle über die Entwicklung der zukünftigen Generation. In der DDR galt „die Verpflichtung der Erziehungsberechtigten, den Minderjährigen ordentlich zu erziehen und mit den für die Bildung und Erziehung Verantwortlichen eng zusammenzuarbeiten“ (§ 13 I JHVO der DDR), weil „die Erziehung … zugleich Aufgabe und Angelegenheit der gesamten Gesellschaft [ist]“ (FGB der DDR).


Kindeswohl oder Behördenwillkür?
Der Fall der Familie Mahjoubi Assil und die rechtswidrigen Entscheidungen deutscher Behörden
(wir erwähnten den deutsch/iranischen Marian im letzten Rundbrief, hier ein paar Details)

Marian Mahjoubi Assil (9 J.) aus Wiesbaden lernt seit mehr als einem Jahr mit gutem Erfolg zuhause. Seiner Muttervon Beruf Diplom Biologin unterrichtet ihn. Marian ist hochbegabt und bearbeitete den Stoff für zwei Schujahre auf einmal. Er nahm an Theater- und Hochbegabtenkursen teil, ging zum Turnen, Reiten und Musikunterricht und besuchte regelmäßig das „Kinder-College-Begabtenzentrum Rheinland-Pfalz“.
In einem beispiellosen Verfahren wurde den deutsch-iranischen Eltern vom Familiengericht Wiesbaden in Zusammenarbeitmit dem Jugendamt Wiesbaden ohne Anhörung das Sorgerecht für ihren Sohn Marian mit sofortiger Wirkung entzogen. Das Jugendamt Wiesbaden wurde als Pfleger bestimmt. Marian sollte in einem Heim untergebracht werden.
Begründet wurde dieses Urteil mit der angeblichen Isolierung und Abschottung ihres Sohnes von der Gesellschaftund der damit einhergehenden Gefährdung des Kindeswohls.
Dem voraus ging eine Odysee der Familie zwischen Schulbehörde, Jugendamt, verschiedenen Schulen und psychologischerBeratung wegen Hochbegabung.
Am 19. Oktober 2007 hat die Familie fluchtartig aus Angst vor der gewaltsamen Herausgabe ihres Sohnes an das Jugendamt Deutschland mit zwei Koffern und ihrem letzten Geld verlassen.
Seitdem lebt die Familie im Iran. Ihre aktuelle Situation beschreibt die Familie so:
Unsere Lage im Iran ist eine Notlage, da wir nur von der Unterstützung unserer Eltern leben. Marian leidet an einer asthmaähnlichen Erkrankung und hat durch die extreme Abgasverschmutzung der Luft starke gesundheitliche Probleme.
Soziale Absicherungen, wie Krankenversicherungen und andere Hilfen gibt es hier nicht. Unsere Sozialleistungen in Deutschland wurden durch Einwirkungen des Jugendamtes komplett eingestellt.
Aus Sorge um das Wohlergehen ihres Sohnes möchte die Familie gern wieder nach Europa, eventuell auch nachDeutschland zurück. Ihr Rechtsanwalt hat bereits Beschwerde beim Oberlandesgericht in Frankfurt eingerichtet. Doch die Kosten für den Rechtsanwalt kann die Familie nicht mehr aus eigenen Mitteln begleichen.
(Email der Familie: amin004_005 @ yahoo.com)
 
 

Schulzwang

Der deutsche Schulzwang - ein vergessenes Relikt aus dunkler Zeit
Anlässlich des 75. Jahrestages der Machtübernahme Hitlers sei an eine Folge seiner Herrschaft erinnert, welche kaum bekannt ist: die rigide gesetzliche Regelung von Schulbesuchspflicht und Schulzwang. ...
Quelle: http://www.offenes-presseportal.de/bildung_karriere/der_deutsche_schulzwang_-_ein_vergessenes_relikt_aus_dunkler_zeit_39272.htm 


Zwei Gewaltverhältnisse: Knast und Schulbesuch
Hätten Sie es gewusst: Es gibt in Deutschland zwei Arten von juristischen "Gewaltverhältnissen" zwischen Staat und Bürger. Das eine ist weltweit üblich für Bürger, die kriminell geworden sind oder sich nach der jeweiligen Gesetzgebung des Landes etwas zu schulden haben kommen lassen. Nach einer Verurteilung kann die Freiheit entzogen werden. Im Volksmund bedeutet das "Knast".
Weltweit einzigartig ist jedoch die zweite Art eines Zwangsverhältnisses zwischen Staat und Bürger: Die deutsche Schulpflicht. Sie bedeutet im Gegensatz zur Schulpflicht anderer Länder den staatlichen Zwang zum Schulbesuch. Im Rechtsdeutsch ist es ein "Gewaltverhältnis" auf derselben Stufe wie die Inhaftierung Straffälliger.

Historisch gesehen basiert diese Kuriosität auf dem Reichsschulpflichtgesetz von 1938, das 1941 noch verschärfend revidiert wurde. In diesem, von Hitler unterzeichneten Gesetz wird erstmalig jegliche private Bildung unter Strafandrohung verboten und der Besuch öffentlicher Schulen für alle Kinder erzwungen, indem z.B. mit polizeilicher Zuführung gedroht wird. Erstmalig ist seitdem auch die faktische Umsetzung forcierender Maßnahmen bei Nichtbefolgung.

Nach dem zweiten Weltkrieg und der Kapitulation der Wehrmacht wurden trotz staatlicher Neuordnung die Schulgesetze der Nazis, teilweise wortwörtlich, in die neu entstehenden Bundesländer übernommen und juristisch weiter verteidigt.

Nicht zu verwechseln ist diese Art staatlichen Zwangs mit der erzieherischen Autorität, die von Eltern gegenüber ihren Schützlingen ausgeht. Wenn Mama oder Papa ihre 12-jährige Tochter auffordern, spätestens um zehn zu Hause zu sein, gehört dieses Begrenzen zu ihrer erzieherischen Hoheit genau wie das Aufstellen der Pflicht, ab einem bestimmten Alter für die Pflege der eigenen Wäsche zu sorgen. Auch wenn dieselben Eltern ihre Verantwortung für die Bildung der Tochter an eine bestimmte Schule delegieren, weil diese Schule ihr höchstes Vertrauen für diese Aufgabe genießt, ist hier juristischer Widerstand der Schutzbefohlenen wohl zwecklos.

Nach internationalen und von Deutschland ratifizierten Verträgen (Art.26(3) Allg. Erklärung der Menschenrechte, Art.13 Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, Art.2 Zusatzprotokoll EMRK, Art.14(3) Grundrechte-Charta der EU, Art. 5+14(2)+18(1) UN-Kinderrechtskonvention), kommt Eltern das Recht zu, die angemessene Bildung für ihre Kinder zu bestimmen. Dass nun aber in Deutschland - bis heute und übrigens nur hier - die staatliche Gemeinschaft eine eigenständige Erziehungsverantwortung behauptet, statt nachrangig und nur im Falle eines Totalversagens der Erziehungsberechtigten einzuspringen, ist zusammen mit dem zugehörigen "Gewaltverhältnis" ein Skandal. (J. Edel)


30. Januar 2008 ist der erste Jahrestag der Machtübergreifung Erlanger Behörden gegen Familie Busekros, der möglicherweise nicht zufällig auf den Jahrestag einer anderen Macht(üb)ergreifung vor genau 75 Jahren fällt. Ebenso hat der Petitionsausschuß des europäischen Parlamentes vor einem Jahr am 30. Januar das deutsche Jugendamt als illegale, antidemokratische und antieuropäische Einrichtung anerkannt.
 
 

Schulversagen

Interview zum Thema "Schulangst"
Angst: Alltag im Schulsystem?
Deutsche Schüler könnten im Pisa-Vergleich deutlich besser abschneiden, wenn sie weniger Angst in der Schule hätten. Das sagt der Pädagoge Detlef Träbert. Leistungsdruck und soziale Ängste sind für ihn inzwischen besorgniserregend hoch.
Detlef Träbert, 54, ist Diplom-Pädagoge und war Lehrer für Grund- und Hauptschulen sowie Beratungslehrer. 1996 stieg er aus dem Schuldienst aus und gründete einen freiberuflichen Schulberatungsservice, mit dem er 2005 nach Niederkassel bei Bonn zog. Träbert ist Vorsitzender der bundesweit organisierten Aktion Humane Schule e.V., die dem deutschen Schulsystem "fehlende Menschlichkeit und Auslese statt individueller Förderung" vorwirft. Bei der Diskussion über Schule und Effizienz werde das hohe Ausmaß an Schulangst bei Kindern und Jugendlichen vernachlässigt.
Quelle: http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/schulwelt_hautnah/archiv/schulangst/index.phtml
Hälfte der Schüler mit psychosomatischen Beschwerden
Freiburger Psychiater fordert kleinere Klassen, Ganztagsschule mit mehr Musik und Sport, mehr Kooperation mit Eltern und mehr Pädagogik in Lehrerausbildung
Zitat: "Niemand weiß genau, was Bildung ist." (Doch: Die Schulfunktionäre der Schulministerien)
Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=3200153
Berliner Schulen versagen bei Problemkindern
Eine neue Untersuchung über Intensivtäter zeigt: Obwohl sie in der Schule früh auffällig wurden, blieb Hilfe aus. Der Verfasser der Studie, ein Kriminologe, kritisiert die beteiligten Lehrer an einigen Stellen recht unverblümt.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schule-Jugendgewalt-Intensivtaeter;art270,2463210

Ein Leserecho: "Also ich würde aus diesen Aussagen schließen, dass jeder der heute sein Kind in eine staatliche Schule einschult, sich erst einmal garantieren lassen müsste, dass dieses Kind keine psychischen oder physischen Schäden durch Verantwortungslosigkeit im System erleidet!
Diese armen Kinder leiden vielleicht ihr Leben lang auch unter den Folgen der Psychiatrie, auch wenn
sie da 'fehl am Platz" waren! Ist das nicht "Kindeswohlgefährdung'? 
Eltern, die ihr Kind fördern und sich um deren Wohlergehen sorgen, entzieht man das Sorgerecht
und die Verantwortlichen hier kommen ungestraft davon. Wo kein Kläger - da kein Richter."
Über eine vom Schulministerium beauftragte und lange zurückgehalte Studie.
Gleichberechtigung: Jungs sind die Verlierer
Jungen gewinnen höchstens noch beim Fußball auf dem Pausenhof. Im Klassenzimmer punkten die Mädchen. Männliches Rollenverhalten ist ein Auslaufmodell, signalisiert das Familienministerium.
Jungs sind die Verlierer, Schulisch schwächelts das starke Geschlecht,
Mädchen sind nicht schlauer, Typisch Mann? - Jungs machen dicht, Kein Handlungsbedarf,
Wohin mit der Männlichkeit, Ausgedient,
Haushaltsrally und Babysitterkurse, Sozialreform von unten?, Coole Jungs werden Pfleger, Können: ja. Wollen:nein., Viel Aufopferung für wenig Geld
 Viele Leserkommentare
Quelle: http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/tid-8648/gleichberechtigung_aid_234608.html
 
 

Einige Leserechos

1. Sehr geehrter Herr Edel,
vielen Dank für Ihre Nachrichten und …. für Ihren Einsatz gegen unzulässige staatliche Eingriffe in das Familienleben der Menschen. Meine Kinder sind erwachsen, aber auch ich habe einen Leidensweg hinter mir. Nicht zuletzt haben mich meine persönlichen Erfahrungen, in Verbindung mit meiner Arbeit als Kinesiologin, zur Gegnerin der Schulpflicht gemacht. Wo immer sich mir die Möglichkeit bietet, mache ich auf die verheerenden Folgen aufmerksam. Deshalb habe ich auch einen Essay dazu geschrieben mit dem Titel „Kinder sind anders. Irrtümer und Tatsachen“.
Der eigentliche Grund meines Schreibens ist folgender.
Im letzten Herbst hatte ich das Glück, kann man schon sagen, auf Curare e.V. aufmerksam gemacht worden zu sein. Ich spare mir hier längere Ausführungen, weil Sie sie viel schneller im Original lesen können: www.curare-ev.de Nur soviel; es ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Menschenrechte in Gesetzgebung und Verwaltung. 
Der folgende link verweist auf eine Pressemitteilung, die Sie mit Sicherheit interessieren wird: http://www.openpr.de/news/166955/Die-unkontrollierte-Macht-der-Jugend-er-Curare-e-V-hilft-betroffenen-Familien.html
Ich hoffe, dass ich Ihre Arbeit damit etwas unterstützen kann. Viel Erfolg und beste Grüße
2. Guten Tag,
auf Grund der besonderen Umstände scheine ich mich zu einer fleißigen Leserbriefschreiberin zu entwickeln. Eine gute Übung für die vielen Briefe an Behörden, von denen ich bisher noch nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt, und an verschiedene Einrichtungen (z. B. Petitionsauschuss), von denen wir uns als deutsche Familie Unterstützung erhoffen.
Heute war auf der Titelseite wieder ein Artikel über Schule. Es gibt fast jeden Tag neue Nachrichten über Umstrukturierungen und Reformen. Jetzt ist also die Dorfschule wieder im Gespräch. Dürfen wir darauf hoffen, das dieselben Experten, die die altersgemischte Dorfschule befürworten,  die Anregungen von Prof. (?), jedenfalls Dr. Ladenthin, Universität Bonn, aufgreifen und sich für eine Erlaubnis des Homeschoolings in seiner international anerkannten Form einsetzen? In Kanada dürfen Familien frei zwischen verschiedenen Bildungswegen wählen. Der Staat gibt die für eine Standardbeschulung eingesparten Kosten zum Teil an die Familien weiter, so dass jeder Familie ca. 600 Eure pro Jahr für freiwählbare pädagogische Maßnahmen zur Verfügung stehen zuzüglich Betreuung durch eine Fernorganisation.
Diese Variante der Bildung ist für den Staat wesentlich preiswerter und prestigeträchtiger, als weiterhin deutsche homeschoolbedürftige Familien ins Ausland zu vertreiben oder mit Bußgeldern und familiengerichtlichen Maßnahmen in Angst und Schrecken zu versetzen.
Sollen tatsächlich Kinder aus bildungsinteressierten Familien mit der Polizei in die Schule gebracht werden oder wegen eines abweichenden Begabungsprofils aus ihren Familien gerissen werden? Stoppt endlich diesen Wahnsinn, der so sehr in der Tradition des blinden Autoritätsglaubens steht, dass ein Kurswechsel dringend erforderlich ist, um das Ansehen Deutschlands im Ausland nicht zu gefährden. Ballermann und (Schul-)Bildungszwang sind einfach zu viel für eine seriöse deutsche Reputation. Viele Grüße

3. Lieber Jan, ein toller Rundbrief, den Du da seit einiger Zeit machst. Wollte ich einmal gesagt haben. „Nichtschüler" finde ich übrigens einen sehr guten Begriff (wie Nichtraucher). Herzliche Grüße Stefan
 

Hinweis zu diesen Kurzinformationen

Alle diese Rundmails sind im Internet verfügbar und können somit jederzeit nachgelesen werden:

http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news9.htm
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news10.htm
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news11.htm (diese Ausgabe von oben)
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news12.htm (nächste Ausgabe)
und so weiter.

Die Nummer im Link ist die jeweilige Ausgabe dieser Informationen.

 
 
Impressum

Verantwortlich für den Informationsbrief ist: Schulbildung in Familieninitiative e.V. 
Dipl.-Ing. Jan Edel (Vorstand)
Horringhausen 23
58513 Lüdenscheid

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