Kurzinfo - Schulfreie Bildung | |
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Ausgabe: 11 Liebe Freunde der Bildungsfreiheit und Interessierte, anbei wieder in aller Kürze die wichtigsten Informationen. Für Anregungen wäre ich wie immer dankbar und würde mich freuen, Sie und Euch mit diesen Rundbriefen zu eventuell (mehr) eigenem Engagement "verführt" zu haben. Mit bestem Gruß,Jan Edel |
01.02.2008 |
Bild' dich wild! |
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Widmung, Widmung,
Widmung |
Einige interessante Links |
| Nochmal der Link zum Abstimmen beim
Bundeskanzleramt: http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/15673 Die Aufrufzahl (und Pro-Stimmen-Zahl) bricht alle Rekorde (mehr als 3668 Stimmen von 5434 Stimmen sind für die Zulassung von Hausunterricht, >67%) Sie waren noch nie in der Schule Singen können die Kings... Lesen, schreiben und rechnen können sie auch. Quelle: http://www.bild.t-online.de/BILD/entertainment/musik/2008/01/27/ Abitur und Diplome von McDonalds's und 2 anderen privaten Unternehmen in England Bildungsminister John Denham sagte, die Anerkennung der Abschlüsse sei "ein wichtiger Schritt, um die alten Trennungen zwischen Firmenausbildungen und staatlichen Qualifizierungen aufzuheben". Kommt nun das deutsche Qualifikationsmonopol des Staates in Gefahr? Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/beruf/bildung/schule/ Schulpflicht wirkt (neuerdings) schon vor der Einschulung. Bis zu 1.000 Euro Bußgeld pro ElternteilWenn Vierjährige trotz Aufforderung nicht zum Sprachtest erscheinen, ist das laut NRW-Schulgesetz ein Verstoß gegen die "vorweggenommene Schulpflicht" Quelle: http://www.wdr. Mein Kopf gehört mir! Eine unmissverständliche Aufforderung. ... (sehr lesenswert). Weg mit der Schulpflicht! Quelle: http://www.librikon.de/ Lernen auf der Erde (Aus einem Lexikon der Marsmännlein) "... Die Zwangseinweisung der Jungen erfolgt in der Regel nach der sechsten Erdumlaufbahn ..." Quelle: http://www.adz-netzwerk.de/ideen-theorien-forschung/lernen-auf-der-erde-2.php |
Literatur / Termine |
| Buchempfehlung Erste Auflage von „Bildung zu Hause“ / „Educating Children at Home“ veröffentlicht Seit Januar 2008 steht die neueste Veröffentlichung des tologo verlages bereit: Alan Thomas’ „Educating Children at Home“ wurde unter dem Titel „Bildung zu Hause – eine sinnvolle Alternative“ nun auch in deutscher Sprache den Lesern zugänglich gemacht. Alan Thomas befragte 100 Familien aus England und Australien, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Die Erfahrungen und Beobachtungen, welche die Familien an Alan Thomas weiter gaben, dienen als Grundlage für dieses Buch. Die Zusammenfassungen der Interviews geben Aufschluss darüber, welche Mechanismen der klassischen „Beschulung“ zu Problemen beim Homeschooling führen – und welche Wege aus der Krise führen. Anhand seiner Schlussfolgerungen zeigt der Autor auf, welche Art von Pädagogik notwendig ist, um erfolgreich zu Hause zu unterrichten. Vor allem die Wege des informellen Lernens und dessen Bedeutung für das Lehren zu Hause ist ein Schwerpunkt des Buches. Grundlegende Annahmen der heutigen Fachleute für Lehren und Lernen werden durch dieses Buch erschüttert. Nachdem das Werk seit 1998 nur in englischer Sprache verfügbar war, übersetzte es Matthias Kern im letzten Jahr ins Deutsche. Damit ist auch hiesigen Lesern die Gelegenheit gegeben, sich in die Gedankenwelt des Lernens zu Hause einzuarbeiten und von den Erfahrungen aus England und Australien zu profitieren. Das Vorwort verfasste Prof. Wolfgang Hinte, Geschäftsführender Leiter des Instituts für Stadtteilbezogene Soziale Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Essen. Prof. Dr. Alan Thomas arbeitet z.Z. als
Gastdozent am Institut für Bildung der Universität London, Fakultät
Psychologie und Entwicklungsforschung. |
Jugendämter und Kinderheime |
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Die unkontrollierte Macht der Jugendämter – Curare e. V.
hilft betroffenen Familien Unter dem Titel "die unkontrollierte Macht der Jugendämter" wurde am 22.10.2007 um 21:45 Uhr in der ARD Sendung Report München eine Reportage gesendet, die sich mit dem Thema Jugendämter, deren unkontrollierter Macht, den willkürlichen Vorgehensweisen und den Auswirkungen für die Betroffenen beschäftigte. ... Quelle: http://www.openpr.de/news/166955/ Neues von Curare e.V. Quelle: http://www.curare-ev.de/40581.html Auszug Pressemitteilung zur Sitzung der EU-Petitionskommission zum Thema deutsche Jugendämter vom 7. Juni 2007 in Brüssel. Original unter www.karin-jaeckel.de/Aktuelles nachzulesen. Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls (Drucksache 16/6815 v. 24.10.2007, wir berichteten in den letzten Rundbriefen, http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/068/1606815.pdf) In diesen Wochen wird im Bundestag in zweiter und dritter Lesung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen beraten. Hierbei geht es darum, dass auf Vorschlag des Jugendamtes die Familiengerichte frühzeitig in der Lage sind, Maßnahmen zum Wohl des Kindes anzuordnen, ohne dass explizit das elterliche Erziehungsversagen festgestellt oder erörtert werden muss. Zu Recht orientiert sich das „Gesetz zur Erleichterung
familiengerichtlicher Maßnahmen“ (BT-Drs. 16/6815) an dem „Kindeswohl“ und
knüpft erziehungsunterstützende Hilfeleistungen nicht weiter
ausschließlich an das „elterliche Versagen“ des § 1666
BGB. Kindeswohl oder Behördenwillkür? Der Fall der Familie Mahjoubi Assil und die rechtswidrigen Entscheidungen deutscher Behörden (wir erwähnten den deutsch/iranischen Marian im letzten Rundbrief, hier ein paar Details) Marian Mahjoubi Assil (9 J.) aus Wiesbaden lernt seit mehr als einem Jahr mit gutem Erfolg zuhause. Seiner Muttervon Beruf Diplom Biologin unterrichtet ihn. Marian ist hochbegabt und bearbeitete den Stoff für zwei Schujahre auf einmal. Er nahm an Theater- und Hochbegabtenkursen teil, ging zum Turnen, Reiten und Musikunterricht und besuchte regelmäßig das „Kinder-College-Begabtenzentrum Rheinland-Pfalz“. In einem beispiellosen Verfahren wurde den deutsch-iranischen Eltern vom Familiengericht Wiesbaden in Zusammenarbeitmit dem Jugendamt Wiesbaden ohne Anhörung das Sorgerecht für ihren Sohn Marian mit sofortiger Wirkung entzogen. Das Jugendamt Wiesbaden wurde als Pfleger bestimmt. Marian sollte in einem Heim untergebracht werden. Begründet wurde dieses Urteil mit der angeblichen Isolierung und Abschottung ihres Sohnes von der Gesellschaftund der damit einhergehenden Gefährdung des Kindeswohls. Dem voraus ging eine Odysee der Familie zwischen Schulbehörde, Jugendamt, verschiedenen Schulen und psychologischerBeratung wegen Hochbegabung. Am 19. Oktober 2007 hat die Familie fluchtartig aus Angst vor der gewaltsamen Herausgabe ihres Sohnes an das Jugendamt Deutschland mit zwei Koffern und ihrem letzten Geld verlassen. Seitdem lebt die Familie im Iran. Ihre aktuelle Situation beschreibt die Familie so: Unsere Lage im Iran ist eine Notlage, da wir nur von der Unterstützung unserer Eltern leben. Marian leidet an einer asthmaähnlichen Erkrankung und hat durch die extreme Abgasverschmutzung der Luft starke gesundheitliche Probleme. Soziale Absicherungen, wie Krankenversicherungen und andere Hilfen gibt es hier nicht. Unsere Sozialleistungen in Deutschland wurden durch Einwirkungen des Jugendamtes komplett eingestellt. Aus Sorge um das Wohlergehen ihres Sohnes möchte die Familie gern wieder nach Europa, eventuell auch nachDeutschland zurück. Ihr Rechtsanwalt hat bereits Beschwerde beim Oberlandesgericht in Frankfurt eingerichtet. Doch die Kosten für den Rechtsanwalt kann die Familie nicht mehr aus eigenen Mitteln begleichen. (Email der Familie: amin004_005 @ yahoo.com) |
Schulzwang |
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Der deutsche Schulzwang - ein vergessenes Relikt aus dunkler
Zeit Zwei Gewaltverhältnisse: Knast und Schulbesuch Hätten Sie es gewusst: Es gibt in Deutschland zwei Arten von juristischen "Gewaltverhältnissen" zwischen Staat und Bürger. Das eine ist weltweit üblich für Bürger, die kriminell geworden sind oder sich nach der jeweiligen Gesetzgebung des Landes etwas zu schulden haben kommen lassen. Nach einer Verurteilung kann die Freiheit entzogen werden. Im Volksmund bedeutet das "Knast". Weltweit einzigartig ist jedoch die zweite Art eines Zwangsverhältnisses zwischen Staat und Bürger: Die deutsche Schulpflicht. Sie bedeutet im Gegensatz zur Schulpflicht anderer Länder den staatlichen Zwang zum Schulbesuch. Im Rechtsdeutsch ist es ein "Gewaltverhältnis" auf derselben Stufe wie die Inhaftierung Straffälliger. Historisch gesehen basiert diese Kuriosität auf dem Reichsschulpflichtgesetz von 1938, das 1941 noch verschärfend revidiert wurde. In diesem, von Hitler unterzeichneten Gesetz wird erstmalig jegliche private Bildung unter Strafandrohung verboten und der Besuch öffentlicher Schulen für alle Kinder erzwungen, indem z.B. mit polizeilicher Zuführung gedroht wird. Erstmalig ist seitdem auch die faktische Umsetzung forcierender Maßnahmen bei Nichtbefolgung. Nach dem zweiten Weltkrieg und der Kapitulation der Wehrmacht wurden trotz staatlicher Neuordnung die Schulgesetze der Nazis, teilweise wortwörtlich, in die neu entstehenden Bundesländer übernommen und juristisch weiter verteidigt. Nicht zu verwechseln ist diese Art staatlichen Zwangs mit der erzieherischen Autorität, die von Eltern gegenüber ihren Schützlingen ausgeht. Wenn Mama oder Papa ihre 12-jährige Tochter auffordern, spätestens um zehn zu Hause zu sein, gehört dieses Begrenzen zu ihrer erzieherischen Hoheit genau wie das Aufstellen der Pflicht, ab einem bestimmten Alter für die Pflege der eigenen Wäsche zu sorgen. Auch wenn dieselben Eltern ihre Verantwortung für die Bildung der Tochter an eine bestimmte Schule delegieren, weil diese Schule ihr höchstes Vertrauen für diese Aufgabe genießt, ist hier juristischer Widerstand der Schutzbefohlenen wohl zwecklos. Nach internationalen und von Deutschland ratifizierten Verträgen (Art.26(3) Allg. Erklärung der Menschenrechte, Art.13 Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, Art.2 Zusatzprotokoll EMRK, Art.14(3) Grundrechte-Charta der EU, Art. 5+14(2)+18(1) UN-Kinderrechtskonvention), kommt Eltern das Recht zu, die angemessene Bildung für ihre Kinder zu bestimmen. Dass nun aber in Deutschland - bis heute und übrigens nur hier - die staatliche Gemeinschaft eine eigenständige Erziehungsverantwortung behauptet, statt nachrangig und nur im Falle eines Totalversagens der Erziehungsberechtigten einzuspringen, ist zusammen mit dem zugehörigen "Gewaltverhältnis" ein Skandal. (J. Edel) 30. Januar 2008 ist der erste Jahrestag der Machtübergreifung Erlanger Behörden gegen Familie Busekros, der möglicherweise nicht zufällig auf den Jahrestag einer anderen Macht(üb)ergreifung vor genau 75 Jahren fällt. Ebenso hat der Petitionsausschuß des europäischen Parlamentes vor einem Jahr am 30. Januar das deutsche Jugendamt als illegale, antidemokratische und antieuropäische Einrichtung anerkannt. |
Schulversagen |
| Interview zum Thema "Schulangst" Angst: Alltag im Schulsystem? Deutsche Schüler könnten im Pisa-Vergleich deutlich besser abschneiden, wenn sie weniger Angst in der Schule hätten. Das sagt der Pädagoge Detlef Träbert. Leistungsdruck und soziale Ängste sind für ihn inzwischen besorgniserregend hoch. Detlef Träbert, 54, ist Diplom-Pädagoge und war Lehrer für Grund- und Hauptschulen sowie Beratungslehrer. 1996 stieg er aus dem Schuldienst aus und gründete einen freiberuflichen Schulberatungsservi Quelle: http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/ Hälfte der Schüler mit psychosomatischen Beschwerden Freiburger Psychiater fordert kleinere Klassen, Ganztagsschule mit mehr Musik und Sport, mehr Kooperation mit Eltern und mehr Pädagogik in Lehrerausbildung Zitat: "Niemand weiß genau, was Bildung ist." (Doch: Die Schulfunktionäre der Schulministerien) Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=3200153 Berliner Schulen versagen bei Problemkindern Eine neue Untersuchung über Intensivtäter zeigt: Obwohl sie in der Schule früh auffällig wurden, blieb Hilfe aus. Der Verfasser der Studie, ein Kriminologe, kritisiert die beteiligten Lehrer an einigen Stellen recht unverblümt. Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/ Ein Leserecho: "Also ich würde aus diesen Aussagen schließen, dass jeder der heute sein Kind in eine staatliche Schule einschult, sich erst einmal garantieren lassen müsste, dass dieses Kind keine psychischen oder physischen Schäden durch Verantwortungslosigkeit im System erleidet! Diese armen Kinder leiden vielleicht ihr Leben lang auch unter den Folgen der Psychiatrie, auch wenn sie da 'fehl am Platz" waren! Ist das nicht "Kindeswohlgefährdung'? Eltern, die ihr Kind fördern und sich um deren Wohlergehen sorgen, entzieht man das Sorgerecht und die Verantwortlichen hier kommen ungestraft davon. Wo kein Kläger - da kein Richter." Über eine vom Schulministerium beauftragte und lange zurückgehalte Studie. Gleichberechtigung: Jungs sind die Verlierer Jungen gewinnen höchstens noch beim Fußball auf dem Pausenhof. Im Klassenzimmer punkten die Mädchen. Männliches Rollenverhalten ist ein Auslaufmodell, signalisiert das Familienministerium. Jungs sind die Verlierer, Schulisch schwächelts das starke Geschlecht, Mädchen sind nicht schlauer, Typisch Mann? - Jungs machen dicht, Kein Handlungsbedarf, Wohin mit der Männlichkeit, Ausgedient, Haushaltsrally und Babysitterkurse, Sozialreform von unten?, Coole Jungs werden Pfleger, Können: ja. Wollen:nein., Viel Aufopferung für wenig Geld Viele Leserkommentare Quelle: http://www.focus.de/schule/schule/bildungspolitik/tid-8648/ |
Einige Leserechos |
| 1. Sehr geehrter Herr Edel, vielen Dank für Ihre Nachrichten und …. für Ihren Einsatz gegen unzulässige staatliche Eingriffe in das Familienleben der Menschen. Meine Kinder sind erwachsen, aber auch ich habe einen Leidensweg hinter mir. Nicht zuletzt haben mich meine persönlichen Erfahrungen, in Verbindung mit meiner Arbeit als Kinesiologin, zur Gegnerin der Schulpflicht gemacht. Wo immer sich mir die Möglichkeit bietet, mache ich auf die verheerenden Folgen aufmerksam. Deshalb habe ich auch einen Essay dazu geschrieben mit dem Titel „Kinder sind anders. Irrtümer und Tatsachen“. Der eigentliche Grund meines Schreibens ist folgender. Im letzten Herbst hatte ich das Glück, kann man schon sagen, auf Curare e.V. aufmerksam gemacht worden zu sein. Ich spare mir hier längere Ausführungen, weil Sie sie viel schneller im Original lesen können: www.curare-ev.de Nur soviel; es ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Menschenrechte in Gesetzgebung und Verwaltung. Der folgende link verweist auf eine Pressemitteilung, die Sie mit Sicherheit interessieren wird: http://www.openpr.de/news/166955/ Ich hoffe, dass ich Ihre Arbeit damit etwas unterstützen kann. Viel Erfolg und beste Grüße 2. Guten Tag, auf Grund der besonderen Umstände scheine ich mich zu einer fleißigen Leserbriefschreiberin zu entwickeln. Eine gute Übung für die vielen Briefe an Behörden, von denen ich bisher noch nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt, und an verschiedene Einrichtungen (z. B. Petitionsauschuss), von denen wir uns als deutsche Familie Unterstützung erhoffen. Heute war auf der Titelseite wieder ein Artikel über Schule. Es gibt fast jeden Tag neue Nachrichten über Umstrukturierungen und Reformen. Jetzt ist also die Dorfschule wieder im Gespräch. Dürfen wir darauf hoffen, das dieselben Experten, die die altersgemischte Dorfschule befürworten, die Anregungen von Prof. (?), jedenfalls Dr. Ladenthin, Universität Bonn, aufgreifen und sich für eine Erlaubnis des Homeschoolings in seiner international anerkannten Form einsetzen? In Kanada dürfen Familien frei zwischen verschiedenen Bildungswegen wählen. Der Staat gibt die für eine Standardbeschulung eingesparten Kosten zum Teil an die Familien weiter, so dass jeder Familie ca. 600 Eure pro Jahr für freiwählbare pädagogische Maßnahmen zur Verfügung stehen zuzüglich Betreuung durch eine Fernorganisation. Diese Variante der Bildung ist für den Staat wesentlich preiswerter und prestigeträchtiger, als weiterhin deutsche homeschoolbedürftige Familien ins Ausland zu vertreiben oder mit Bußgeldern und familiengerichtlichen Maßnahmen in Angst und Schrecken zu versetzen. Sollen tatsächlich Kinder aus bildungsinteressierten Familien mit der Polizei in die Schule gebracht werden oder wegen eines abweichenden Begabungsprofils aus ihren Familien gerissen werden? Stoppt endlich diesen Wahnsinn, der so sehr in der Tradition des blinden Autoritätsglaubens steht, dass ein Kurswechsel dringend erforderlich ist, um das Ansehen Deutschlands im Ausland nicht zu gefährden. Ballermann und (Schul-)Bildungszwang sind einfach zu viel für eine seriöse deutsche Reputation. Viele Grüße 3. Lieber Jan, ein toller Rundbrief, den Du da seit einiger Zeit machst. Wollte ich einmal gesagt haben. „Nichtschüler" finde ich übrigens einen sehr guten Begriff (wie Nichtraucher). Herzliche Grüße Stefan |
Hinweis zu diesen Kurzinformationen |
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Alle diese Rundmails sind im Internet verfügbar und können somit jederzeit nachgelesen werden: http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news9.htm
Die Nummer im Link ist die jeweilige Ausgabe dieser Informationen. |
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