Kurzinfo - Schulfreie Bildung

Ausgabe: 10

Liebe Freunde der Bildungsfreiheit und Interessierte,

im Folgenden habe ich wieder einige Informationen auf ein Mindestmaß zusammengefasst. Bei konkreterem Interesse zu einzelnen Punkten bin ich gerne zu detaillierteren Auskünften bereit. Für Anregungen wäre ich dankbar und würde mich freuen, wenn Sie und Euch das ein oder andere hier zu eigenem Engagement zu inspirieren vermag.

Mit bestem Gruß,
Jan Edel

25.01.2008

 
 

 Gesetz zu vereinfachten Sorgerechtsentzügen

Im Folgenden die Pressemitteilung von Chistina Köhler (hess. MdB) vom 29.11.2007, die verdeutlicht, wie gezielt das Gesetzvorhaben Nichtschüler treffen soll und wie Schulversagen kaschiert wird:

Neues Gesetz zum Schutz vernachlässigter Kinder in Arbeit
Kristina Köhler: Mehr Schutz durch früheren Eingriff, Kontrollen, Strafen
Kinder, die von den Eltern nicht zur Schule geschickt, sondern isoliert werden, wie der Wiesbadener Marian (Anm. d. SFeV-Red.: Lt. Eltern und Presseberichten ist Marian sog. 'Underachiever' (hochbegabt). Seine Eltern ermöglichtem ihm bewußt Homeschooling und ihnen wurde das Sorgerecht entzogen. Die ganze Situation ging mehrfach durch die Wiesbadener Presse. Die Familie flüchtete dann völlig mittellos in den Iran und meldet sich von dort mit Hilferufen und weiteren Dokumenten) ist, bis hin zum Hunger- oder Gewalttod kleiner Kinder - die Berichte in den Medien über vernachlässigte Kinder reißen nicht ab. Am 15. November hat der Bundestag in erster Lesung ein neues Gesetz zum Schutz vernachlässigter Kinder beraten, das schnellstmöglich in Kraft treten soll, sagte die Wiesbadener Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler. Wichtigstes Ziel der Novelle sei, dass Familiengerichte früher und wirksamer als bisher eingreifen können. Ein Familiengericht konnte bisher als schärfstes Instrument den Eltern das Sorgerecht entziehen. Bis dahin gab es aber kaum gerichtliche Möglichkeiten die Kinder zu schützen. Laut Köhler soll sich das bald ändern: Das Gesetz soll einem Familiengericht ermöglichen Eltern bestimmte Handlungen zu verbieten oder so genannte niederschwellige Hilfsmaßnahmen anzuordnen. Das können zum Beispiel Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sein oder die Pflicht, eine Beratung bei Erziehungsproblemen in Anspruch zu nehmen. Ein Gericht kann auch die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen anordnen sowie die Eltern verpflichten, einen Kindergartenplatz anzunehmen oder sich um den Schulbesuch des Kindes zu kümmern. Erfüllen Eltern die Ge- oder Verbote des Familiengerichtes nicht, könne das Gericht ein Zwangsgeld oder sogar Haft durchsetzen. Fruchte auch das nicht, dann könne das elterliche Sorgerecht ganz oder als Neuerung teilweise entzogen bzw. ein Vormund oder Pfleger bestellt werden (Anm. d. SFeV-Red.: auch ohne ärztliches Gutachten, d.h. faktisch allein vom Jugendamt) , erklärte Köhler.
Das Gesetz soll auch die Gerichte verpflichten, angeordnete Maßnahmen zeitnah zu überprüfen, um Sanktionen rechtzeitig einzuleiten oder wieder aufzuheben. „Auch wenn wir keine Liebe erzwingen können, so bedeutet das neue Gesetz doch, dass Eltern früher auf ihre Pflichten hingewiesen werden und angemessene Sanktionen früher durchgesetzt werden. Dadurch erreichen wir eine bessere Grundsicherung für die Gesundheit und Bildung der Kinder“, sagte Köhler.
So erreichen Sie Frau Köhler: braun@kristina-koehler.de

Hier noch einmal das neue Gesetz für August 2008 zum Nachlesen:
http://www.bmj.bund.de/files/-/2317/RegE_Gef%C3%A4hrdung%20Kindeswohl.pdf 
 
 

Einige interessante Links

Die Stimme des Volkes direkt bei der Kanzlerin (noch 24 Tage Laufzeit):
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, warum ist Hausunterricht in Deutschland nicht möglich? ...
Zum Abstimmen auf der Seite http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/15673 


Dipl.-Kultur Päd. Edel im Radio Dreiecksland im Interview des "Magazin Vielfalter" am 18.01.2008 zu den neuen Gesetzesvorhaben gegen Nichtschüler.
Hier zum Anhören oder im Download: http://vielfalter.podspot.de/
http://vielfalter.podspot.de/files/Stefanie_Edel.mp3
Ebenfalls unter http://vielfalter.podspot.de/: Telefongespräch mit Uwe Heinitz vom Bundesverband Natürlich Lernen (bvnl)
Zukunftsweisender Kommentar von Bildungswissenschaftler Ladenthin im Berliner Tagesspiegel (mit nachfolgendem Forum und einigen Lesermeinungen dazu):
Wenn der Staat Bildung bestraft
Privater Heimunterricht darf nicht länger kriminalisiert werden
"Wir leben heute in einer pluralen Gesellschaft, in der die Bürger selbst über ihr Leben bestimmen können. Auch die Bildungsorganisation muss dieser Selbstbestimmung entsprechen. Der Staat kann ein Angebot machen; aber wer nachweisen kann, dass er es besser macht als der Staat, muss dies auch machen können."
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2460761 
USA: Homeschooling-Mama leitet Schulaufsicht 
In Deutschland wäre das unmöglich: Eine Mutter, die ihre Kinder nicht zur Schule schickt, sondern sie selbst unterrichtet, ist zur Vorsitzenden des Bildungsausschusses des US-Bundesstaates Süd Carolina gewählt worden.
Quelle: http://www.idea.de/index.php?id=917
Interview im Deutschlandradio am 21.01.2008
"Die Eltern sind die Nachhilfelehrer der Nation"
Katharina Georgi-Hellriegel, Sprecherin einer Elterninitiative, kritisiert Abitur nach acht Jahren
Die Bildungsreform, das Abitur bereits nach acht Jahren abzuschließen, findet auf dem Rücken von Kindern, Lehrern und Eltern statt, kritisiert Katharina Georgi-Hellriegel. Die Sprecherin der Stuttgarter Elterninitiative G8, die einen Forderungskatalog für eine bessere Umsetzung des Gymnasiums von acht Jahren aufgestellt hat, wünscht sich geringere Klassenstärken und zwei betreuende Lehrer pro Klasse. ...
"Das muss ich leider bestätigen ... , dass die Kinder wirklich nur noch Schule machen, ein soziales Umfeld wird im Grunde gestrichen. Freunde zu treffen, man hat es ja auch vorher schon gehört, ist wirklich, wenn überhaupt, nur noch am Wochenende möglich, wenn die Kinder nicht nacharbeiten müssen, vorarbeiten müssen, für Arbeiten lernen müssen, teilweise zwei Arbeiten an einem Tag. Das ist eine Überforderung, die in meinen Augen wirklich nicht zulässig ist für die Kinder. Die Kinder reagieren tatsächlich dann mit körperlichen Beschwerden, mit psychosomatischen Beschwerden. Und das alles sind Dinge, wo ich meine, das muss nicht sein. Und vor allen Dingen, was steht am Ende dann, nach dem Abitur? Vielleicht wirklich gut ausgebildete Leute in kürzerer Zeit, aber dafür auch Kinder, junge Leute, die verlernt haben, wie man Hobbys pflegt, wie man Freunde gewinnt und Freundschaften auch erhält."
Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/727263/drucken/ 
Langzeitlehrerstudie von Udo Rauin von der Goetheuniversität in Frankfurt:
Burn-Out: Viele Lehrer brannten nie
Eine Studie über Lehramt-Studenten ergab: Die besten Studenten steigen aus, die faulsten werden Pauker. Abhilfe können nur Reformen an den Universitäten schaffen.
Quelle: http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/burn-out-viele-lehrer-brannten-nie/?src=SZ&cHash=fb375b664c
oder http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wissen/umwelt523758
oder http://www.focus.de/schule/lehrerzimmer/schulpraxis/lehrer-burn-out_aid_232766.html
oder http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/405769 
Hier noch einmal der Link zu einer in letzter Zeit regen Newsgroup mit vielen wertvollen Beiträgen:
http://de.groups.yahoo.com/group/homeschooling_D 
Es werden Erfahrungen, Freude, Leid, Strategien und Beobachtungen ausgetauscht und diskutiert.
Beispiel: "Wir werden eine Schule gründen, aber ehrlich gesagt, finde ich es derzeit fast einfacher, auszuwandern."
 
 

Literatur / Termine

Buchempfehlung:
Grace Llewellyn: "Das Teenager-Befreiungs-Handbuch. Glücklich und erfolgreich ohne Schule" Genius Verlag.
Beschreibung und Leseprobe:
http://www.genius-verlag.de/main/BuecherMehr.php?Vid=134

Warnung: Lassen Sie dieses Buch auf keinen Fall in die Hände eines aufgeweckten Teenagers gelangen, den die Schule anödet. Er könnte sich der Fülle seiner Möglichkeiten und Stärken bewusst werden.

Die Autorin, Grace Llewellyn, war eine gute Schülerin und wurde eine noch bessere Lehrerin. Nur liebte sie ihre Schüler zu sehr, um dauerhaft übersehen zu können, dass die Schule die ursprüngliche, vitale Forscherneugierde und den Wissensdrang von Kindern abstumpft, bis die meisten nur noch lustlos mit abgestandenen Fakten jonglieren, anstatt selbst zu denken. Irgendwann wurde ihr klar, dass Schule nicht notwendig die beste Antwort auf das Leben junger Menschen ist, und sie wurde zu einer Pionierin der freien Bildung, wie sie in den USA bereits 6% der Schulkinder nutzen – und ihre Zahl wächst rasant.

Aus dem Kapitel "Anmerkungen für die Eltern":
"Wenn man von den Erfahrungen der ersten Homeschool-Familien auf Ihre Zukunft schließen kann, so werden sich die Beziehungen innerhalb Ihrer Familie vertiefen; Ein Teenager mit acht Stunden Schulunterricht und Hausaufgaben hat keine Zeit, um mit seinen Eltern Freundschaft zu pflegen. Sie werden erleben, wie sich innerfamiliäre Beziehungen bessern, weil sie nicht mehr belastet werden durch verdrängten schulischen Ärger"

Leseprobe: http://www.genius-verlag.de/Uploads/134-Leseprobe.pdf


Zwar nicht ganz neu, aber immer wieder erhellend, nützlich und gut zusammengefasst:
Warum Bildungsfreiheit? Eine systematische Entkräftung von Argumenten für den Bildungszwang.
Quelle: http://de.liberty.li/magazine/print.php?id=4460 
Didacta 2008 - Die Bildungsmesse didacta öffnet vom 19. Februar bis 23. Februar auf der Neuen Messe Stuttgart ihre Tore. Rund 800 Aussteller werden auf der europaweit größten Bildungsmesse vertreten sein, darunter Schulbuchverlage und Lehrmittelhersteller. Informationen und Angebote gibt es zu allen Bildungsbereichen: Kindergarten, Schule, Hochschule, Ausbildung, Beratung und Weiterbildung. Homeschooling wurde bei der Planung mal wieder weggelassen :-(
Erstmals beginnt die Messe erst Dienstags und ist dafür auch am Samstag geöffnet.
Am 6. Juli 2008 werden wir einen unrühmlichen Gedenktag begehen: 70 Jahre Schulzwang mit übelsten Maßnahmen der Forcierung. Geplant ist dafür u.a. die Veröffentlichung einer historischen Studie und der Aufruf zu internationalen Protesten, die zur Abschaffung dieses weltweit einzigartigen Missstandes führen sollen. Pünktlich zum neuen Schuljahr.
 
 

Matz (10 Jahre)
(Name geändert) 

Hallo Jan,
ich möchte dir dazu noch sagen, dass es sich bei Matz und der Schulverweigerung um mehrere miteinander verquickte Ebenen sich handelt, wie ich klar gekriegt habe.
Aber so ists ja in unserem Leben, es hat alles mehrere Seiten und Aspekte....

Matz selbst scheut sich vor Aufgaben und Situationen, die ihm zu aufwendig oder arbeitsintensiv sind und wenig Spaß machen... ( Habe ich auch, wer nicht ? - das Thema- aber nicht so ausgeprägt, dass ich allem dann aus dem Weg gehe, denn ich erfahre oft die Freude im Tun ) Außerdem leben wir ja in einer sehr Leidvollen und mühvollen schweren Gesellschaft... wie kann es denn Freude und Lust geben im Arbeitsleben!?

Das ist das eine....

Das andere ist Matz feinfühlige Art und seine Angst -noch-, das was er miterlebt und "sieht" bei anderen Menschen, zu äußern und sich nicht schuldig oder verantwortlich zu fühlen, wenn andere Menschen so sind wie sie sind.

Aber was Fakt ist, ist dass an dieser Schule ein rauher, unfreundlicher Umgangston herrscht, die Freundlichkeit bei einigen Lehrern aufgesetzt ist und nur dazu dient, die Kinder zu manipulieren, damit sie gehorchen und das tun, was sich gehört. Resignation und Menschenverachtung - ohne es bewußt zu spüren, sind an der Tagesordnung. Körperliche Gewalt habe ich nicht bis jetzt mitbekommen, gab's aber früher mal den Fall, .....nur psychische Gewalt ist auch eine Form von Gewalt.

Und die ist den Lehrern dort anscheinend nicht bewußt , wurde jedenfalls gleich verneint!! Das oft typische Verhalten, den Eltern gegenüber freundlich und bemüht, wenn die ausser Hörweite sind, ändert sich der Ton schnell und dann wird beschuldigt, vorgeworfen, fertig gemacht und beschimpft - aber alles im üblichen Rahmen!!!!

Und deprimierte resignierte blockierte Lehrer, die sich den Kindern zumuten und den Unterrricht gestalten ( langweilen) und bestimmen, kontrollieren durch die Macht der Noten und des Urteils.

Matz hat das, genau das zu seiner eigenen Problematik gespürt, ziemlich schnell und konnte sich m.E. nicht anders mitteilen, als Bauchweh zu kriegen, sich unwohl zu fühlen, seinen Druck über viel weinen abzubauen und zu äußern und dann, als ihm alles zuviel wurde, vor Angst und Panik abzuhauen. Spannend war, dass sobald er zuhause oder in einer anderen Umgebung war als der Schule oder bei den vielen Hausaufgaben ( viel viel schreiben ), da ging es ihm besser und er war wieder kreativ und freudig, mitfühlend und aufgeschlossen, neugierig und baufreudig, experimentierfreudig, kurzum: lebendig!!

Fast bin ich dankbar auf die Hilfsangebote und Möglichkeiten eingegangen, wollte mit Matz zum Schulpsychologischen Beratungszentrum und ihm damit "helfen". Ich hatte das Vertrauen in diese Institutionen und vergaß darüber ganz, dass sie meist für das System arbeiten und "das eigene Nest nicht beschmutzt werden darf". Und dass sensible Kinder oft verunglimpft werden. Die passen nicht ins System, machen Probleme und müssen schnellstens passend gemacht werden oder weggesteckt werden...
Mir wurde davon abgeraten, Matz darüber helfen zu lassen..
Und dann platzte bei mir der Knoten...
Mir wurde bewußt, dass die Verantwortung darüber ( für diesen Zustand) bei der Schule, der Rektorin und den Lehrern liegt und die habe ich zurückgegeben! Bzw. bin ich immer noch dabei...

Ich habe daraufhin um ein Gespräch mit allen Lehrern gebeten und klar Stellung bezogen und mitgeteilt, was ich wahrgenommen habe zur Lage in der Schule und dass das Matz sehr wahrscheinlich auch tat und darauf reagiert hat.

Ich akzeptiere das Wegschauen und Ignorieren nicht weiter, das Alte einfach weiterzumachen, die Unfreundlichkeit und Missachtung läuft so nicht weiter!!! Diese Mauer des Schweigens und der Alltäglichkeit... Von wegen Pädagogen...Menschen sind sie und keine Götter, sie machen Fehler und missachten sich selbst und andere und merken das nicht oder wollen es nicht zeigen... ..... nur sind Kinder meist noch sehr sensibel und entdecken Schwachstellen schnell...

Und wenn ich jede Woche jeden Lehrer darauf anspreche und ich lasse nicht locker !!!! .. Denn mein letztes Kind (Anm.d.Red.: Matz hat zwei ältere und ein jüngeres Geschwister) kommt erst noch in die Schule......

Matz hat sich heute gut eingefunden in den Schulablauf, er weiß, dass ich für ihn einstehe und ihn unterstütze. Noten sind bei uns nicht das Thema und Druck versuche ich zu minimieren, so gut ich kann. Er steht nicht alleine da...im Unterricht zwar schon, aber wir reden darüber und was er spürt und wo er sich hilflos fühlt.

Ich rede mit ihm über seine Erfahrungen und wie er mit den Situationen umgehen kann... ....gebe ihm seelisches Rüstzeug mit auf seinen Weg so gut ich kann.

Er geht bald in den Fußballverein und macht mind. 1x pro Woche einen Kreativkurs mit auf eigenen Wunsch. Wir gestalten uns unser Leben so weit und gut wir können und den Rest...die Schule.... na ja aber das ist keine Resignation, sondern bewußt soweit wir können!

:-)  Liebe Grüße, A.H.

Aus einer anderen Mail: Das es sooo heftig ist ( Schule - das System, die Kontrolle, der Glaube, dass es gut ist so ), habe ich über 1,5 Jahre HS "fast" vergessen. Das war wirklich 'ne gute Zeit und ich bin froh, dass wir uns datür entschieden haben.

Aus einer weiteren Mail: Matz ist heute morgen einfach vor dem Unterricht aus der Schule und nach Hause gekommen - voller Angst und Verzweiflung. Ich hatte ihn noch hinbegleitet und ihn reingehen sehen.... Nun ist der Punkt erreicht, es reicht !! So voller Angst habe ich Matz noch nicht erlebt, in totaler Starre, wie paralysiert!! Vielleicht ist das der Weg ?! .... denn zwingen werde ich Matz nicht... und nun gehe ich in die Offensive, denn was offensichtlich ist, gehört ausgesprochen und angegangen.


Hier ein passender Artikel dazu:
Förderung wegreformiert - Kinder landen in Psychiatrie
Die vielen Berliner Schulreformen tun offenbar nicht allen Kindern gut. Insbesondere bei den Schulanfängern gibt es verstärkt Schwierigkeiten, da es für Erstklässler mit Lernbehinderungen oder Sprachdefiziten keine besonderen Klassen mehr gibt. Erschwerend kommt hinzu, dass sie nicht mehr für ein Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt werden können und ein halbes Jahr früher schulpflichtig werden. Dies hat zu einer Ballung von Problemkindern geführt, die von den Lehrern nicht mehr aufgefangen werden können und sich verstärkt in der Psychiatrie wiederfinden. ...
Quelle/Link zum ganzen Artikel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2051144 
 
 

Einige Leserechos

1. Hallo, nur für die Statistik: auch wir sind mittlerweile in England wegen der Kombination von Zwangsgeld, einem ASD-Mitarbeiter, der erklärtermaßen meinte, man müsse unser Aufenthaltsbestimmungsrecht einschränken und dem 16.11.007.
Die geplante Neufassung von 1666 BGB kannten wir schon. Interessant ist auch das offizielle Handbuch für den ASD, das man sich aus dem Web runterladen kann. Außerdem kann man z.B. dem Artikel von Lehmkuhl et al. in der Zeitschrift "Gehirn und Geist" vom Oktober 2007 (10/2007) entnehmen, dass das Gutachten von Schanda im Fall Melissa kein verrücktes Gefälligkeitsgutachten ist - außer dass er Melissa in die eigene Klinik einweisen ließ, ist das alles völlig lege artis; die Diagnostik entspricht schlicht bundesdeutscher Lehrmeinung über die Differentialdiagnose zur Schulvermeidung. Hier sind also grundsätzlich alle Kinder gefährdet, die erklärtermaßen lieber daheim lernen. Wir werden versuchen, hier inhaltlich am Ball zu bleiben. Praktisch schien es uns aber sicherer, dies aus dem Exil zu tun. Liebe Grüße

2. Hallo Herr Edel, ich verlasse bald dieses kranke Land mit meinen zu Hause unterrichteten Kindern. Mein Maß ist so was von voll, sodaß ich Ihnen schreiben muß. Wie konnten wir jemals annehmen, daß eine nicht demokratische Schule Demokratie oder Demokraten hervorbringen könnte. Demokratie scheint offensichtlich Herrschaft über das Volk zu sein. So wie verbotene Angriffskriege nun Kampf gegen Terror heißen. Bitte lest: http://infokrieg.tv dort kann man die Dokumentarfilme von Alex Jones und Aaron Russo kostenlos mit deutscher Tonspur anschauen, dort gibt es auch den Artikel über Rechtliches zur ehemaligen BRD, der heutigen BRD GmbH, auch www.rsv.daten-web.de und http://der-runde-tisch-berlin.info ist sehr aufschlußreich, da haben unsere ostdeutschen Freunde Wahrheiten ans Licht gebracht, da sie im Ernst dachten nach der so genannten "Wiedervereinigung", sie seien nun frei. Die Realität war dann schmerzhaft und ernüchternd, leider hörten wir Westdeutschen nicht mehr hin, da wir ja von unseren Medien-Freunden erfahren haben, die im Osten seien rechtsradikal, daß sie radikal im Recht suchten, wurde uns natürlich nicht gesagt. Oder www.michaelwinkler.de und hier, ein faschistoides System recycelt sogar seine Einhämmer-Sprüche: www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=65863792&size=o
viele Grüße
3. Vielen Dank, das Sie mir geantwortet haben, vor den Fragen (Red.: der Behörden) habe ich keine Angst, ich möchte nur direkt handeln um meinem Sohn das Lernen freundlicher und effektiver zu gestalten. Sollten Sie jemanden im Raum von Köln kennen der sich auch bei der Stadt Köln durchgesetzt hat, würde ich gerne mit Ihm sprechen. Als Ausweichlösung ginge auch die Walldorfschule in Köln-Longerich. Angenommen ist unser Sohn, seit dem liegen wir auf der Warteliste. Bis bald, danke Dagmar.
4. Danke für die Informationen! Ich gebe Sie gerne weiter!
 

Hinweis zu diesen Kurzinformationen

Alle diese Rundmails sind im Internet verfügbar und können somit jederzeit nachgelesen werden:

http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news8.htm
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news9.htm
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news10.htm (diese Ausgabe von oben)
http://www.homeschooling.de/index.htm?news/news11.htm (nächste Ausgabe)
und so weiter.

Die Nummer im Link ist die jeweilige Ausgabe dieser Informationen.

 
 
Impressum

Verantwortlich für den Informationsbrief ist: Schulbildung in Familieninitiative e.V. 
Dipl.-Ing. Jan Edel (Vorstand)
Horringhausen 23
58513 Lüdenscheid

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