Eigene Statements
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Bildung ist zu wichtig um dem Staat überlassen zu werden. Schule ist gut für unwillige Faule, Homeschooling für freiwillige Talente Wie sollen etwa 3000 über ganz Deutschland verteilte Selbstlern-Familien eine Parallelgesellschaft bilden? Es ist beschämend, dass man in Deutschland vor die Wahl gestellt wird, zum Zwecke der Bildung entweder das bewiesen schlechte Schulsystem dort in Anspruch zu nehmen oder auszuwandern. Lächerliche 26 von 3400 Grundschulen in NRW sind privat. Mit 0,76% Anteil ist das weit weniger, als es in den meisten Ländern Schüler gibt, die per Fernschule oder ganz ohne Schule privat lernen. Im Gegensatz zum schiefen Turm von Pisa ist das auf Schlagseite geratene alte deutsche Schulsystem wahrlich nicht so denkmalswürdig, als dass man ihm nicht auch mal einen Schubs verpassen dürfte. "Lernen ist doch das Allerindividuellste auf der ganzen Welt", sagt Hartmut von Hentig, der große Mentor aller pädagogischen Erneuerung, "es ist genauso individuell wie die Liebe." und ich füge hinzu, Lernen muss deshalb so privat wie irgend möglich geschehen. Es drängt sich in Anbetracht der wahlweisen Argumentation der Vertreter der etablierten Zwangsschule zunehmend der Eindruck auf, ob hier wirklich sachlich und zum Wohl der Kinder agiert und entschieden wird. Die Familie ohne Schulbesuch als Parallelgesellschaft zu bezeichnen ist nicht nur im internationalen Kontext absurd. In anderen Ländern werden Kritiker des etablierten Schulsystems nicht als subversive Staatsfeinde angesehen. Lernen ohne Bevormundung und Schulbesuch ist die Freiheit, ohne staatliche "Beihilfe" lernen zu dürfen. Ist das deutsche Schulwesen ein Bildungsunwesen? Wir brauchen die Familie, weil Kinder durch feste Bindungen etwas erwerben können, was man in der Schule nicht so schnell, nicht so gut oder gar nicht mehr lernen kann: Schule ist der Versuch organisierter Bildung. Wir haben eine Schule für alle, aber nicht für jeden. Der Staat braucht Kinder! - Und er ignoriert, was Kinder brauchen. Gibt es ein einziges Land, wo Homeschooler nicht in Frieden leben dürfen? Die Tabuisierung und Terrorisierung des Homeschooling in Deutschland muss endlich aufhören Lassen Sie sich durch Presseberichte nicht täuschen: Homeschooling hat nichts mit Sekten, Kirchen, Staat oder Politik zu tun! Gerade das Gegenteil, nämlich Subsidiarität und Familienbetonung zeichnen es aus. Leider wird in Deutschland - und nur dort - Homeschooling mit massiver staatlicher Gewalt unterdrückt. Chancengleichheit bedeutet Bildungsfreiheit. Das gilt auch für außerschulische Bildungswege. Schulzwang, eigentlich ein Paradoxon in sich, ist in Deutschland ein Faktum. Schule ist das einzige kostenlose Angebot, zu dem man in Deutschland alternativlos gezwungen wird. Die "Verlässliche Schule" ist zwar verlässlich existent, führt aber nicht verlässlich zum Bildungsziel. Schulverweigerungsprobleme werden niemals durch Zwang in den Griff zu kriegen sein. Stattdessen muss wieder die Funktion der Eltern aufgebaut werden. Hausschuleltern sollten hier als Vorbild gefördert werden. Um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen und ihnen in Zukunft gewachsen zu sein, brauchen wir bessere pädagogische Konzepte, die in natürlicher Weise konkurrieren dürfen. Die Bildung der Bevölkerung und die Cancengleichheit für Bildung muss endlich vom staatlichen Schulangebot entkoppelt werden! - Bildung ist nicht abhängig vom Besuch staatlicher Schulen und funktioniert bei Homeschooling ohne Schulbesuch sogar besser. Bildung ist ein Menschenrecht - Schulpflicht nicht! Wir brauchen reichhaltige Bildungsangebote in demokratischem Sinne statt Schulzwang aus totalitären Zeiten! Die Strategie der Frankfurter Schule, die Bevölkerung durch immer frühere Sexualisierung, möglichst schon im Kindergarten, erst zu verblöden und dann zu manipulieren, ist voll aufgegangen. Heute sind diese Zusammenhänge nicht mehr zu durchschauen, aber (fast) alle machen mit, im Zwangsschulsystem. Zwangs- und Frühsexualisierung in jeder Form verroht und verblödet. Keine Schule am Ort kann eine wirkliche Freiheit in dieser Hinsicht sicherstellen. Schulfreiheit heißt: Lasst jeden nach seiner Fasson seine Kinder erziehen und bilden. Institutionelle Zwangskonformierung in Schulen ist verantwortungslos. Wenn wir Deutsche, die aus Gewissensgründen ihre Kinder lieber zu Hause unterrichten wollen, mit Zwangsmaßnahmen belegen, die seit 1938 bis heute gesetzlich möglich sind, können wir schnell wieder in nationale Isolation geraten. Was ist so sträflich daran, wenn Familien ihre Kinder aus einem in Verruf geratenen Schulsystem herausnehmen und den Unterricht erst einmal wieder zur Chefsache machen? Wenn in Deutschland weiterhin jegliche Eltern- und Eigeninitiative in Sachen Unterricht am Vormittag unterbunden werden, brauchen wir uns nicht zu wundern, wie sich resignative Versorgungshaltung in der Gesellschaft breit macht. Homeschooling muss nicht erst deutschlandfähig werden, sondern Deutschland muss homeschooling-fähig gemacht werden. Homeschooling kommt aus der Praxis, nicht aus der Planwirtschaft. Die durchschnittlich hohe Leseschwäche, die PISA an den Tag legt, ist keine Frage der Persönlichkeit, sondern eine Frage der Förderung. Mit Homeschooling haben wir die besten Erfahrungen gemacht. Das wird leider oft verwechselt: Homeschooling ist nicht subversiv, sondern subsidiär. Die einst von Nationalsozialisten eingeführte Zwangsverfolgung von gewissensbedingter Schulbesuchsverweigerung gilt schändlicherweise bis heute. Eltern und Lehrer müssen selbst wieder mehr der Sinnfrage nachgehen, sonst haben sie den Kindern als Vorbild nicht viel zu geben. Homeschooling funktioniert! Wir haben es ausprobiert. Das althergebrachte Schulsystem ist wie ein ostdeutscher Plattenbau: Platz für alle, aber wer mag denn noch?! Bildung und Erziehung muss wieder von Schulhof und Klassenzimmer entkoppelt werden! Lernen kann nicht durch konformierende Selbstmordpädagogik in starrem Lehrrhytmus und in brökelnden Schulgebäuden entfaltet werden. Immer schon gab es sogenannte "Einzelfälle" und schwarze Schafe in der Klasse. Heute tun sie sich zu einer Herde zusammen, die dominiert und ein natürliches Lernklima im Keim erstickt. Kreativität und geistige Individualität entfalten sich besser in einem guten Zuhause als in übervollen Klassen. Mit Homeschooling als eine andere Art Ganztagskonzept wird Lernen als Lebensstil wieder sinnstiftend für die Familie. Wenn die Schulklasse vor Schülerzahl platzt, sucht sich das Lernen wieder andere Orte zur Entfaltung. Bei der Bildung kann der Staat eine Menge Geld in Beton investieren, für die Herzen und Köpfe der Kinder ist jedoch nicht so sehr das fehlende Geld die Not. Chancengleichheit bedeutet nicht, alle Kinder an öffentlichen Schulen auf gleich schlechte Chancen zu begrenzen, sondern ihnen alle Möglichkeiten der individuellen Förderung zu bieten, notfalls in Eigeninitiative. Deutsche Familien werden zusehens ihrer Verantwortung im Erziehungs- und Bildungsbereich enthoben. Wäre das deutsche Bildungssystem ein Auto, es käme schon seit Jahren nicht mehr durch den TÜV. Schulbesuchspflicht - Nein Danke! Dem Recht, seine Notdurf zu verrichten wird ja auch nicht mit der Pflicht zu öffentlichen Toiletten nachgekommen. Gute Familienpolitik darf nicht nur bedeuten, Eltern zu unterstützen, die ihre Kinder ganztägig abgeben wollen. Gute Familienpolitik muss auch die Elternteile unterstützen, die sich auch vormittags um ihre Kinder kümmern wollen. Die bestehende Pflicht des Staates für unser Schulwesen schätze ich sehr und halte sie prinzipiell für wichtig und richtig. Das Recht auf Schule, das der Schulpflicht ihren hohen Stellenwert gegeben hat, impliziert m.E. auch eine Bildungspflicht für die Bevölkerung. Allerdings wird doch die Schulpflicht als Zwang zum Besuch des staatlichen Bildungsangebots gründlich missverstanden und ihr eigentlicher Sinn pervertiert, wenn Erziehung und Bildung privat mindestens gleichwertig vermittelt werden kann und wird. Die Lernbedingungen eines guten und geregelten Elternhauses wird eine Schule nie ersetzen können.
Religions- und Gewissensfreiheit heißt nicht Freiheit von Religion und Gewissen, wie sie heute gerne interpretiert wird. Seit etwa 30 Jahren sind immer mehr Privatschulen und Nachhilfeunterricht notwendig geworden - ab sofort brauchen wir auch wieder die Schule zuhause als weitere Alternative zur Planwirtschaft der Staatsschulen.
Im Streit zwischen Staat und Familien um das Erziehungs- und Bildungsrecht soll - ganz im Sinne des salomonischen Urteils - dem der Vorrang gegeben werden, der die größere Liebe zum Kind erweist. Es wird Zeit, dass auch Deutschland als Schlusslicht erkennt, dass das herkömmliche Schulsystem mit seinem aus der NS-Zeit stammenden Zwang zur Anwesenheit in einer öffentlichen Schule überkommen ist, und wesentlich flexiblere Bildungsmöglichkeiten auf dem Markt eine Chance bekommen müssen. In Zeiten zunehmender internationaler Vernetzung müssen Eltern, die das wollen, auch in Deutschland die (beaufsichtigte) Freiheit haben, Kinder selbst zu erziehen und klassenübergreifend bilden zu dürfen. Näher, intensiver und lebensrealer als im Umfeld des Zuhause kann kein Kind woanders lernen. Homeschooling ist spannendes Lernen den ganzen Tag, wobei das Elend des öffentlichen Schulvormittags nicht, wie bei Ganztagsschulen der Fall, auch noch auf den Nachmittag ausgedehnt werden muss. Solche Familien sollten staatlich in besonderer Weise gefördert und solche Eltern finanziell bedacht werden wie in Dänemark, wenn sie sich organisieren, oder in Kanada oder in Russland. OECD Bildungsexperte Andreas Schleicher stellt nach einer Studie am 7.9.2004 fest: "Das System ist gescheitert". Warum werden Kinder in Deutschland mit Gewalt in ein "gescheitertes Schulsystem" gezwungen, wenn Alternativen vorhanden sind? Die preußische Schulpflicht sollte Kinder vom Feld holen, um Ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen. Bekommen Kinder aber anderweitig einen gleichwertigen Unterricht, wird das Schulpflichtgesetz bemüht, um Ideologie durchzusetzen. Nur in Deutschland wird unter dem Deckmantel des Kindes wohls brutal gegen Homeschooler vorgegangen. Wissen denn nur noch so genannte Experten und Politiker, was gut für Kinder ist? Hoffentlich trauen sich die Bildungspolitiker bald, einen Blick über ihren Tellerrand zu werfen. Schooling at home 's cool!
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© Jan Edel


