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Zwangsmaßnahmen gegen Eltern, die ihre Kinder wegen möglichen Alternativen nicht in eine Schule zwingen wollen, sind rechtlich gesehen "Kann-Bestimmungen", also nicht zwingend vorgeschrieben.
Für den Musterfall in Lüdenscheid (siehe Bericht unten) haben Sie nun die Gelegenheit, ihre Meinung direkt bei den verantwortlichen Stellen zu äußern. Wenn Sie also finden, dass Zwangsmaßnahmen um der Schulanwesenheitspflicht wegen unverhältnismäßig sind, melden Sie sich bitte mit der hier vorbereiteten >> Beschwerde E-Mail << (mit der Maus klicken) (bei älteren Outlook-Versionen muss das Komma zwischen den Mailadressen durch ein Semikolon ersetzt werden) bei Schulleiterin, Schulamt und Ministerium des Landes NRW. Wenn Kinder alles ohne Schule lernen Wenn es in unserem Land zur Zeit keine erweiterten Interpretationen der Schulpflicht gibt, die zumindest im Einzelfall auch subsidiäre Lernorganisationen oder Kooperationen ermöglichen, darf das doch nicht dazu führen, dass Familien wegen der dortigen Freiheit in x-beliebige Nachbarländer flüchten und andere, die sich das z.B. nicht leisten können, mit einem Schlag zum Sozialfall werden. Was empfänden Sie, wenn ihnen von 2100 Euro monatlichem Familieneinkommen für 5 Kinder nun erst einmal 3000 Euro abgebucht werden. Außerdem wurde der Familie das Auto plötzlich konfisziert. Fern- oder Privatschulen, geschweige denn individuelle Förderung oder Spezialschulen kann auch ohne Schikanen weder Familie noch Staat bezahlen. Auf die handfesten, pädagogische Gründe für die Selbstorganisation des Lernens und des Unterrichts will staatlicherseits bislang niemand eingehen. Stattdessen wird monoton auf "Bestimmungen" verwiesen. Ob Dyskalkulie, Hochbegabung, Mehrsprachigkeit, körperliche Auffälligkeit, Behinderung oder Hyperaktivität vorliegt, alle diese Kinder mit ihren individuellen Lernvoraussetzungen werden ignoriert. Um sie gemeinsam mit den ganz "normalen" Geschwistern in den Familien leben und weitgehend selbstbestimmt lernen zu lassen, finanzieren und organisieren ihre Eltern in Gemeinschaft private Lehr- und Lernangebote, um den staatlichen Lehrplan interessant und begabungsgerecht umzusetzen. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass alle Kinder überdurchschnittliche Entfaltung und Entwicklung zeigen, wenn man sie mit Anderen vergliche und dabei ihre persönlichen Bedingungen berücksichtigte. Die zur Durchsetzung der Zwangsgelder verdonnerte Schulleiterin hat die pflichtschuldigen Kinder indes nie persönlich gesehen. In keinem Land der Welt würden diese Familien angegriffen, überall ist der Bildungsweg, den die Eltern ihren Kindern ermöglichen, akzeptiert. Ist es richtig, dass die wenigen glücklichen Familien mit vielen Kindern, die wie Millionen Kinder weltweit ohne Schule leben und gemeinsam lernen, durch ausgestellte Zwangsgelder und anstehende Zwangshaft in Deutschland quasi wie Verbrecher behandelt werden? Nirgendwo im Ausland gibt es heute noch solche Vorgänge. Lassen Sie uns als Exportweltmeister nicht auch Kinderfreundlichkeit an das Ausland verlieren! Familienkompetenz und -verantwortung wird rar und wird durch immer weitreichendere "professionelle" Betreuung - bei all ihrer Notwendigkeit - auch nicht gerade gefördert. Damit nicht noch mehr bildungsnahe Familien auswandern, ist nun Ihre Solidarität und Zivilcourage gefragt. Der folgende Leserbrief wurde am 27.04.2006 in der Lüdenscheider Lokalpresse veröffentlicht. Kinder in die Schule zwingen, Konto plündern und Auto wegnehmenSeit vier Jahren bilden sich die englisch-deutschen Kinder Skeet unter Anleitung ihrer Eltern und drei weiterer Familien im Kreis Lüdenscheid nun selbst. In ihrem Herkunftsland tun dies mindestens 160.000 Schulpflichtige unter Respekt und mit Unterstützung von Schulleitern, Behörden und Bevölkerung. Home Education wird es dort genannt und ist, wie in allen europäischen Ländern und weltweit, im Rahmen der Schulpflicht für jede bereitwillige Familie möglich. Aber nun ist zweien der 5 Kinder ihre Hochintelligenz, Musikalität und zudem Bilingualität plötzlich zum Verhängnis geworden: hier ist mit Schulpflicht Anwesenheitszwang gemeint und zwar offensichtlich auch, wenn gar keine Schulanmeldung vorliegt. Die Schulleitung der staatlichen Westschule wurde kurzerhand dazu verdonnert, Zwangsgelder in Höhe von 6000 Euro gegen die Eltern der Kinder festzusetzen. Die für ihre Verhältnisse hochgebildeten Kinder - sie sind ihren Altersgenossen mindestens 1 Schuljahr voraus, zwei sind für "Jugend musiziert" nominiert - sind der ausführenden Schulleiterin nicht einmal bekannt. Sie hat sie nie gesprochen oder in ihrer Schule gesehen. Auch die Eltern wurden nie zum Gespräch geladen. In manchen solcher Fälle verwarnen die Behörden vorher wenigstens mit einem Bußgeld. Hier nicht so. Skeets, deren Anträge auf Sonderbeschulung ihrer Kinder allesamt abgelehnt wurden, werden behandelt wie kriminelle Verbrecher. Die ansonsten unbescholtene Familie mit einem Monatseinkommen von 2100 Euro leidet nun unter einem gesperrten Konto mit einem voll ausgeschöpften Dispositionskredit von 3000 Euro und einem konfiszierten Familienauto. Der im Altenheim tätige Vater musste daher am Montag zu Fuß nach Hause zurück. Weder zum Einkauf von Lebensmitteln, noch zur Flucht in eines der allesamt entsprechend freien Nachbarländer noch für eine notwendige Fern- oder Spezialschule steht nun Geld zur Verfügung. Die deutsche Bürokratie und Gründlichkeit hinterlässt gegenüber einfachen, kinderreichen, aber andersdenkenden Familien einmal mehr einen traumatisierenden und sicher lebenslänglichen Eindruck. When kids learn all without school Are coercive measures and fines against there parents justified?IHow on earth can the authorities consider it commensurate to extract penalty payments totalling more than €20,000 (approx $24,000) from three large families who are educating their children in a manner unforeseen by the current legal framework. In his press conference, the UN Special Reporter for human rights in education, Prof. Dr. Vernor Muñoz Villalobos, declared that the particular selectivity that is a feature of the German education system also closes off some alternative educational forms, such as homeschooling and distance learning. >> Protest Mail << (mit der Maus klicken) (If you use an older Outlook, you should replace the comma between the mail addresses by a semicolon) The following readers letter was published (in German) in the local news paper on Thursday, the 27th of April 2006 For four years now, the German/English Skeet children have been educating themselves at home, with the help of their parents, and in cooperation with three other families in the neighbourhood. In their native England, at least 160 000 children of school age are learning in this way, with the respect and support of local education authorities, local schools and the general public. It is known as “Home-Education”, and in all European countries (except Germany and Bulgaria) and worldwide it is permitted, for all families wishing to exercise this right, within the laws concerning compulsory education. Now, however, for two of the five children, their high intelligence, musicality and bilingualism has become a problem for them – in Germany compulsory education means compulsory school attendance, and the headmistress of the local school has been placed under pressure by the local school authorities to impose 6000€ fines (about 4000 pounds) on the parents. The children, who are being successfully home-educated, are both at least one academic year in advance of their age, and have been nominated for participation in a major youth music contest, are not even known by the headmistress – she has never set eyes on them, or seen them at her school. The parents have never been invited for a conversation. In many similar cases, the authorities start the punitive process with relatively modest fines. Not so with the Skeets - whose applications for an exception to be made in their case have all been rejected - who are being treated like criminals. The otherwise respected members of the community, with a relatively modest income, have suffered the freezing of their bank account and the confiscation of their family car. The eldest daughter was traumatised by the appearance of the court-bailiffs in their flat. The father (Care-assistant in home for the elderly) had to walk home after work on Monday. It was impossible to gain access to the account, get money to go shopping, (Not possible without the car anyway!) or make any provision involving money at all. Once again, German bureaucracy has left a lasting, painful and traumatic impression on a large and otherwise happy family.
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An: 131684@schule.nrw.de
Cc: Thomas.Markus@msw.nrw.de; swurth@maerkischer-kreis.de
BCC: info@homeschooling.de
Betreff: Bildungsfreiheit statt Schulzwang! Hier: sofortiger Zwangsgeldstop
Sehr geehrte Schulleitung,
wir haben davon erfahren, dass Sie gegenüber Homeschooling-Familien in Ihrem Schulbezirk ein existenzbedrohendes Zwangsgeld festgesetzt haben. Für diese 'Maßnahmen' kann es keine Begründung geben. Sie sind in jedem Falle ungerechtfertigt und im Hinblick auf unsere deutsche Geschichte durch nichts zu entschuldigen, selbst wenn es ein geschriebenes Gesetz dafür gäbe.
Bitte registrieren Sie uns mit diesen Stimmen dafür, dass wir Ihre gegenüber den o.g. Familien verhängten und weiter angedrohten Zwangsgelder/Zwangsmaßnahmen für völlig unangemessen der Situation und für nicht im Interesse normaler Bürger halten.
Wir appellieren an Ihr Gewissen, Ihre Menschlichkeit und an Ihren gesunden Menschenverstand, dass dieses Vorgehen sofort gestoppt und die Zwangsmaßnahmen zurückgenommen werden.
Kopfschüttelnd und in Respekt zu Ihrer sonstigen Arbeit
der/die AbsenderIn